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Zahnschmelz Zähne putzen

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19. März 2021
Zahnschmelz: Warum die Schutzhülle Ihrer Zähne so wichtig ist

Wussten Sie, dass die härteste Substanz des menschlichen Körpers der Zahnschmelz ist? Der Zahnschmelz bildet die äußerste Schicht der Zähne. Er besteht zu 95% aus aus anorganischen Substanzen wie Calcium, Phosphor, Natrium, Magnesium und zu einem kleinen Anteil aus Proteinen und Fetten, die zum Schmelzaufbau nötig sind. Der Schmelz ist die natürliche Schutzhülle der Zähne. Er schützt vor Bakterien, Abnutzungsschäden und gleicht Temperaturschwankungen aus. Ist der Schmelz beschädigt, so lässt er sich nicht mehr auf natürliche Weise herstellen, er kann sich nicht selbst regenerieren.

So macht sich der Abbau des Zahnschmelzes bemerkbar

Unsere Zähne sind täglich säurehaltigen Lebensmitteln ausgesetzt. Diese Säuren greifen den Zahnschmelz an, indem sie ihn entmineralisieren. Der Speichel sorgt dafür, dass sich der PH-Wert nach den Mahlzeiten wieder neutralisiert, sodass Zähne und Schmelz geschützt sind.
Ein Zahnschmelzabbau macht sich durch folgende Symptome bemerkbar:

  • Risse
  • Splitter
  • Kerben
  • Verfärbungen
  • Temperaturempfindlichkeit

Ursachen für Zahnschmelzabbau

Der Schmelzabbau ist ein natürlicher Prozess, der mit zunehmendem Alter einhergeht. Durch Abnutzung der Zähne beim Kauen, kann sich die natürliche Schutzschicht abnutzen.
Es kann aber auch aufgrund folgender Einflüsse zu einem frühzeitigen Abbau kommen:

1. Zähneknirschen oder -pressen
2. Zu starkes Putzen
3. Weißmacher-Zahnpasten mit scheuernden Partikeln
4. Säurehaltige Lebensmittel

So können Sie den Zahnschmelz schützen

Auf die richtige Zahnpflege kommt es an

Wichtig ist die richtige Zahnputztechnik. Zu festes Bürsten schadet dem Schmelz, zu sanftes Bürsten kann Zahnbelag begünstigen, der später zu Karies führt. Putzen Sie Ihre Zähne am besten nach jedem Essen, mindestens jedoch zwei Mal am Tag. Allerdings sollten Sie nach der Mahlzeit 30 Minuten bis zum Zähneputzen warten. Die Säure in Lebensmitteln macht die Zähne angreifbar. Nach einer halben Stunde ist die Säure neutralisiert und die Zähne können geputzt werden. Verwenden Sie fluoridierte Zahnpasta. Sie remineralisiert die Zähne und schützt vor Karies. Haben Sie unterwegs keine Zahnbürste zur Hand, spülen Sie den Mund zumindest mit Leitungswasser aus, damit keine Essensreste an den Zähnen haften bleiben. Auch ein Zahnpflegekaugummi leistet gute Dienste.

Ernährung

Achten Sie auf eine kalziumreiche Ernährung, sie stärkt die Zähne. Zucker- oder säurehaltige Lebensmittel sollten Sie zügig zu sich nehmen, nicht über den ganzen Tag verteilt, sonst wären die Zähne einem ständigen Säureangriff ausgesetzt. Trinken Sie nach dem Essen ein Glas Milch oder Wasser, das hilft, die Säure zu neutralisieren.

Zahnarztbesuch

Besuchen Sie zwei Mal pro Jahr Ihren Zahnarzt. So können schädigende Einflüsse oder Prozesse rechtzeitig erkannt und gestoppt werden. Patienten, die knirschen, bekommen eine Knirscherschiene verordnet, Patienten, die ihre Zahnpflege nicht optimal ausführen, bekommen von uns Tipps zur Verbesserung und so weiter.

Fazit:

Der Schmelz ist der natürliche Schutz unserer Zähne. Ist er erst einmal abgenutzt, lässt er sich nicht mehr auf natürliche Weise regenerieren. Wir können jedoch eine Menge tun, um unsere Zähne gesund und kräftig zu erhalten. Achten Sie auf eine gute Mundhygiene, meiden Sie Süßes und säurehaltige Lebensmittel, beziehungsweise nehmen Sie sie nicht über den ganzen Tag verteilt zu sich. Besuchen Sie uns regelmäßig in unserer Zahnarztpraxis, so können wir gemeinsam schädliche Einflüsse erkennen und beheben, bevor es zu Schädigungen an den Zähnen kommt.

Wir sind für Sie da

Haben Sie Fragen zum Thema Zahnschmelz? Gerne beantworten wir diese in der Praxis Dr. Biedermann. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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