Covid-19

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24. März 2021
Update – Steigende Infektionszahlen und Ihr Besuch bei uns:

Liebe Patienten,

seit heute befinden wir uns leider wieder im Lockdown. Grund hierfür sind steigende Infektionszahlen. Wir haben unsere Sicherheitsmaßnahmen die ganze Zeit aufrecht erhalten und an den aktuellen Bedarf angepasst. Wir arbeiten mit dem bestmöglichen Schutz für Sie und uns. Trotzdem entsteht immer wieder die Frage, ob Sie in unserer Praxis bei Ihren Behandlungen sicher sind. Die Antwort ist weiterhin ganz klar – JA!

Ihre Gesundheit liegt uns sehr am Herzen! 😊 Ob Covid-19, Grippe oder andere Infektionskrankheiten: Bei uns sind Sie bestens geschützt. Wir distanzieren uns im Privatleben und halten unsere Abstände auch in der Praxis untereinander zwingend ein. Ein Großteil unseres Teams ist zudem schon gegen das Coronavirus geimpft. Unsere Verantwortung Ihnen gegenüber ist die treibende Kraft, immer mindestens einen Schritt voraus zu sein.

Zudem zeigen mehrere Umfragen und Studien eine erheblich geringere Ansteckungsgefahr in Zahnarztpraxen. Unser Team wird bei dem kleinsten Verdacht einer Infektion getestet und im Zweifel zur Sicherheit bis zur Klärung beurlaubt, sodass Sie stets sicher sind. Hier finden Sie mehr Informationen.

Ihr Dr. Dino Biedermann

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23. März 2021
„Ambassador of Excellence“ – Wir haben es erneut geschafft!

Liebe Patienten und Freunde der Praxis,

ich freue mich riesig, dieses Jahr die Ehrung als „Ambassador of Excellence“ des Plusawards in der Kategorie „Change“ im Februar mit meinem Team per Telekonferenz entgegengenommen zu haben. Progress entsteht nur mit Change – Nur durch Veränderung geht es vorwärts.

Die Coronakrise hat mir bereits in den ersten Monaten eindrucksvoll gezeigt, wichtige Prozesse in meiner Zahnarztpraxis zu verändern. Nur so kann ich meine Aufgabe erfüllen, Ihnen weiterhin die exzellente Zahnarztpraxis zu bieten, die Sie als unsere Patienten verdienen.

Ebenso wichtig wie Ihr gutes Gefühl bei unserer Behandlung ist das gute Gefühl der Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit.

Jobs müssen erfüllend sein, angemessen bezahlt werden, die Qualität der Arbeit muss stimmen und das berufliche Vorankommen der Mitarbeiter wird von uns allen gleichermaßen gefördert. Die eigene Empathie eines jeden Teammitglieds trägt entscheidend zum Therapieerfolg der Patienten bei, weil Vertrauen immer mit einer gelungenen Kommunikation beginnt und während der Behandlung gefestigt wird.

Jeder Mensch strebt nach Glück und für die Mitarbeiter können wir Arbeitgeber hierzu maßgeblich unseren Beitrag leisten. Daher lebe ich mit allen Mitarbeitern eine besondere Kommunikationskultur in meiner Praxis. Nämlich Ehrlichkeit, Transparenz und Wohlwollen in jegliche Kommunikation zu legen. Ob vom Chef zu den Angestellten oder umgekehrt. Dies ist für uns Grundvoraussetzung für einen wirklichen Teamspirit. Innerhalb von wenigen Monaten harter Arbeit hat sich so gefunden, was zusammengehört. So können wir gemeinsam mit Ihnen, unseren Patienten mit Freude in die Zukunft blicken und unseren Traum einer zeitgemäßen Zahnarztpraxis leben.

Ich freue mich daher außerordentlich und bin sehr stolz auf uns alle, dass wir Ihnen wesentlich früher als geplant eine Zahnarztpraxis präsentieren können, die in jeglicher Hinsicht zukunftsfähig und wegweisend ist. Die Pandemie hat uns allen gezeigt, dass sich unser Leben schnell ändern kann. Daher müssen wir stetig versuchen, das Beste aus uns selbst und unserer Umwelt zu machen.

Wir sind alle voller Vorfreude auf die kommende Zeit mit Ihnen.
Ihr Dino Biedermann

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19. März 2021
Zahnschmelz: Warum die Schutzhülle Ihrer Zähne so wichtig ist

Wussten Sie, dass die härteste Substanz des menschlichen Körpers der Zahnschmelz ist? Der Zahnschmelz bildet die äußerste Schicht der Zähne. Er besteht zu 95% aus aus anorganischen Substanzen wie Calcium, Phosphor, Natrium, Magnesium und zu einem kleinen Anteil aus Proteinen und Fetten, die zum Schmelzaufbau nötig sind. Der Schmelz ist die natürliche Schutzhülle der Zähne. Er schützt vor Bakterien, Abnutzungsschäden und gleicht Temperaturschwankungen aus. Ist der Schmelz beschädigt, so lässt er sich nicht mehr auf natürliche Weise herstellen, er kann sich nicht selbst regenerieren.

So macht sich der Abbau des Zahnschmelzes bemerkbar

Unsere Zähne sind täglich säurehaltigen Lebensmitteln ausgesetzt. Diese Säuren greifen den Zahnschmelz an, indem sie ihn entmineralisieren. Der Speichel sorgt dafür, dass sich der PH-Wert nach den Mahlzeiten wieder neutralisiert, sodass Zähne und Schmelz geschützt sind.
Ein Zahnschmelzabbau macht sich durch folgende Symptome bemerkbar:

  • Risse
  • Splitter
  • Kerben
  • Verfärbungen
  • Temperaturempfindlichkeit

Ursachen für Zahnschmelzabbau

Der Schmelzabbau ist ein natürlicher Prozess, der mit zunehmendem Alter einhergeht. Durch Abnutzung der Zähne beim Kauen, kann sich die natürliche Schutzschicht abnutzen.
Es kann aber auch aufgrund folgender Einflüsse zu einem frühzeitigen Abbau kommen:

1. Zähneknirschen oder -pressen
2. Zu starkes Putzen
3. Weißmacher-Zahnpasten mit scheuernden Partikeln
4. Säurehaltige Lebensmittel

So können Sie den Zahnschmelz schützen

Auf die richtige Zahnpflege kommt es an

Wichtig ist die richtige Zahnputztechnik. Zu festes Bürsten schadet dem Schmelz, zu sanftes Bürsten kann Zahnbelag begünstigen, der später zu Karies führt. Putzen Sie Ihre Zähne am besten nach jedem Essen, mindestens jedoch zwei Mal am Tag. Allerdings sollten Sie nach der Mahlzeit 30 Minuten bis zum Zähneputzen warten. Die Säure in Lebensmitteln macht die Zähne angreifbar. Nach einer halben Stunde ist die Säure neutralisiert und die Zähne können geputzt werden. Verwenden Sie fluoridierte Zahnpasta. Sie remineralisiert die Zähne und schützt vor Karies. Haben Sie unterwegs keine Zahnbürste zur Hand, spülen Sie den Mund zumindest mit Leitungswasser aus, damit keine Essensreste an den Zähnen haften bleiben. Auch ein Zahnpflegekaugummi leistet gute Dienste.

Ernährung

Achten Sie auf eine kalziumreiche Ernährung, sie stärkt die Zähne. Zucker- oder säurehaltige Lebensmittel sollten Sie zügig zu sich nehmen, nicht über den ganzen Tag verteilt, sonst wären die Zähne einem ständigen Säureangriff ausgesetzt. Trinken Sie nach dem Essen ein Glas Milch oder Wasser, das hilft, die Säure zu neutralisieren.

Zahnarztbesuch

Besuchen Sie zwei Mal pro Jahr Ihren Zahnarzt. So können schädigende Einflüsse oder Prozesse rechtzeitig erkannt und gestoppt werden. Patienten, die knirschen, bekommen eine Knirscherschiene verordnet, Patienten, die ihre Zahnpflege nicht optimal ausführen, bekommen von uns Tipps zur Verbesserung und so weiter.

Fazit:

Der Schmelz ist der natürliche Schutz unserer Zähne. Ist er erst einmal abgenutzt, lässt er sich nicht mehr auf natürliche Weise regenerieren. Wir können jedoch eine Menge tun, um unsere Zähne gesund und kräftig zu erhalten. Achten Sie auf eine gute Mundhygiene, meiden Sie Süßes und säurehaltige Lebensmittel, beziehungsweise nehmen Sie sie nicht über den ganzen Tag verteilt zu sich. Besuchen Sie uns regelmäßig in unserer Zahnarztpraxis, so können wir gemeinsam schädliche Einflüsse erkennen und beheben, bevor es zu Schädigungen an den Zähnen kommt.

Wir sind für Sie da

Haben Sie Fragen zum Thema Zahnschmelz? Gerne beantworten wir diese in der Praxis Dr. Biedermann. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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12. März 2021
Zahnstein: Entstehung, Behandlung und Vorbeugung

Schöne, gepflegte Zähne sind immer ein Hingucker. Ein gewinnendes Lächeln kann mehr aussagen als tausend Worte. Um die Zähne sauber und gesund zu erhalten, müssen wir sie unser Leben lang mit guter Pflege unterstützen und leider immer wieder gegen Zahnbeläge ankämpfen. Man unterscheidet zwei Arten von Zahnbelag: Den harten, verkalkten und den weichen, der auch als Plaque bekannt ist. Den weichen Belag können Sie gut mit Zahnbürste und Zahnseide selbst beseitigen, für die Entfernung der harten Beläge sollten Sie den Zahnarzt aufsuchen. Zahnstein ist das Ergebnis eines hartnäckigen Zahnbelags. Er ist nicht nur optisch unschön, sondern er kann auch zu Entzündungen und Zahnerkrankungen wie Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) oder Gingivitis (Zahnfleischentzündung) führen. Er sollte daher in regelmäßigen Abständen beseitigt werden.

Zahnstein: Was ist das und wie entsteht er?

Es handelt sich dabei um mineralisierten Zahnbelag (Plaque). Im Speichel sind Mineralien enthalten, die die Zähne remineralisieren. Diese Mineralien durchsetzen aber auch den Belag und erhärten ihn schichtweise.

Die Zahnsteinbildung findet in vier Phasen statt:

1. Bildung eines dünnen Plaquefilms.
2. Mikrobielle Erstbesiedelung durch kugelförmige Bakterien.
3. Verschmelzung der Kolonien verschiedener Bakterien.
4. Mineralisierung des Zahnbelags.

Der harte Belag kommt in verschiedenen Verfärbungen vor. Anfangs ist er weiß-gelblich, mit der Zeit verfärbt er sich aufgrund der in der Nahrung enthaltenen Farbstoffe ins Bräunlich-Schwarze, aber auch andere Verfärbung ist möglich.

Er tritt am häufigsten an den Stellen auf, die in der Nähe der Speicheldrüsen liegen, beispielsweise an den unteren Schneidezähnen. Am Ausgang der Drüsen ist die Konzentration an Mineralien am höchsten.
Wichtig: Zahnstein kann sich nur dort bilden, wo Zahnbelag vorhanden ist. Je gründlicher die Zähne gereinigt werden, auch in den Zwischenräumen, umso geringer ist das Risiko der Zahnsteinbildung.

Zahnstein: Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Im Gegensatz zu weichen Belägen, die man mit Zahnseide und Zahnbürste entfernen kann, ist der harte Belag sehr fest verhaftet und kann nur vom Zahnarzt oder einer Prophylaxeassistentin mit speziellen Geräten, wie Küretten oder einem Ultraschallgerät, entfernt werden. Wir raten daher zu regelmäßiger professioneller Zahnreinigung, je nach Verschmutzungsgrad, durchschnittlich ca. zwei Mal pro Jahr.

Zahnstein: Wie kann ich die Entstehung von hartem Belag verhindern?

Um harte Beläge zu verhindern, gelten die gleichen Maßnahmen, wie die, um grundsätzlich Plaque zu verhindern.
Das Allerwichtigste ist die gründliche und regelmäßige Zahnpflege, das gilt auch für festen und herausnehmbaren Zahnersatz. Putzen Sie Ihre Zähne mindestens zwei Mal am Tag, gründlich mit fluoridierter Zahnpasta. Einmal pro Tag sollten Sie vor dem Putzen die Zahnzwischenräume mit Zahnseide gereinigt werden.
Prothesen spülen Sie nach dem Essen gründlich mit Wasser ab und reinigen sie mit einer weichen Zahnbürste und etwas Flüssigseife, die Sie anschließend sorgfältig abspülen.
Schränken Sie den Genuss von zuckerhaltigen Lebensmitteln auf wenige Male pro Tag ein und geben Sie Ihren Zähnen die Chance sich durch den Speichel wieder zu remineralisieren – sprich, legen Sie nicht gleich wieder Nahrung nach.

Wir raten Ihnen, zwei Mal jährlich zur Kontrolle in unsere Praxis zu kommen – das Intervall zur professionellen Zahnreinigung legen wir mit Ihnen gemäß ihrer Mundhygiene und den individuellen Gegebenheiten der Zahnsteinbildung und Verschmutzung fest.

Fazit:

Hartnäckige Zahnbeläge sind für uns alle ein lästiger, lebenslanger Begleiter, der durch natürliche Prozesse im Mund entsteht. Er kann sich aber nur dort bilden, wo unzureichend gereinigt wurde. Je gründlicher die Mundhygiene, umso weniger Zahnsteinbildung. Besuchen Sie uns zwei Mal pro Jahr für die Durchsicht und die Festlegung Ihres Intervalls der professionellen Zahnreinigung. So können Sie immer sicher sein, dass wenig Folgeerkrankungen und Schäden an ihren Zähnen entstehen.

Wir sind für Sie da

Haben Sie Fragen zum Thema Zahnstein? Gerne beantworten wir diese in der Praxis Dr. Biedermann. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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5. März 2021
Zahnpflege: Typische Missverständnisse – wir klären auf!

Wussten Sie, dass Karies trotz Zähneputzen entstehen kann? Oder dass Fruchtgummi die Zähne genauso schädigt, wie Schokolade? Über Zahnpflege existieren viele Irrtümer, die wir irgendwann unbewusst übernommen haben. So hat jeder Mensch sein eigenes Bild von der optimalen Zahnpflege. Doch es kann sich lohnen, dieses Bild einmal genau unter die Lupe zu nehmen.

1. Die Zahnbürste ist noch zu gut, um sie auszuwechseln.

Es sind nicht immer die abgenutzten, verbogenen Borsten, die nach dem Austausch der Zahnbürste rufen. Auch etwas das man nicht sieht, nämlich eine große Anzahl an Bakterien, die sich im Bürstenkopf tummeln, macht einen Wechsel der Zahnbürste alle 2-3 Monate nötig. Nach einer Erkrankung, wie einer Halsentzündung oder einer Magen-Darm-Grippe, sollte die Bürste gewechselt werden, um die Krankheitserreger nicht erneut im Mund zu verteilen.

2. Je mehr Putzdruck ich ausübe, desto sauberer werden meine Zähne.

Viele glauben, je mehr Druck sie anwenden, umso sauberer werden die Zähne. Das stimmt jedoch nicht, denn zu viel Druck kann den Zähnen und dem Zahnfleisch sogar schaden. Im Lauf der Zeit wird der schützende Zahnschmelz abgeschrubbt und immer dünner. Dadurch sind die Zähne empfindlicher und anfälliger für Karies. Das Zahnfleisch kann durch zu kräftiges Putzen verletzt werden und sich zurückziehen. Freiliegende, schmerzende Zahnhälse sind die Folge.

3. Zähneknirschen ist harmlos und muss nicht behandelt werden.

Oft hört man, dass Zähneknirschen nichts weiter sei als eine lästige Angewohnheit. Das ist jedoch nicht richtig, denn das Zähneknirschen hat meist eine Ursache wie Stress oder Ängste, und kann sich in vielerlei Hinsicht negativ auswirken. Als erstes auf die Zähne selbst. Sie nutzen sich im Lauf der Zeit durch den Schmelzabrieb unter zu hoher Belastung schneller ab. Dadurch werden nicht nur die Zähne anfälliger, sondern auch die Bisslage kann sich verändern. Kiefergelenksbeschwerden können auftreten und sich in vielfältiger Form bemerkbar machen, beispielsweise mit Kopf- oder Nackenschmerzen.

Bei knirschenden Patienten sollte in jedem Fall eine entlastende, schützende Kunststoffschiene („Michiganschiene“) angefertigt werden und gleichzeitig der Ursache für das Zähneknirschen abgeklärt und beseitigt werden.

4. Zahnersatz und Implantate benötigen keine Pflege.

Das ist leider ebenfalls nicht richtig, da sich auch an künstlichen Zähne Beläge, Bakterien und Zahnstein festsetzen können. Diese Beläge können zwar keine Karies am Zahnersatz an sich verursachen, aber an der verbliebenen Zahnsubstanz und am Zahnfleisch anhaften und dieses schädigen. Es ist sehr wichtig, auch bei künstlichen Zähnen auf gründliche Mundhygiene zu achten und entzündliche Prozesse möglichst frühzeitig zu stoppen. Daher gilt auch bei Zahnersatz: Sorgfältige Mundhygiene und regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt sind der beste Garant für Ihre Zahngesundheit!

5. Ich habe keine Zahnschmerzen, also muss ich auch nicht zum Zahnarzt.

Zu einer optimalen Zahnpflege gehört der regelmäßige Besuch in der Zahnarztpraxis. Wir empfehlen zweimal im Jahr eine Kontrolluntersuchung in unserer Zahnarztpraxis, denn Beschwerden treten erst dann auf, wenn die Krankheit bereits fortgeschritten ist. Der Zahnarzt kann eventuelle Veränderungen jedoch frühzeitig, zum Beispiel durch regelmäßige Bissflügelaufnahmen, erkennen und mit Ihnen gemeinsam gegensteuern. Vorsorge ist die beste Medizin!

Fazit:

Es gibt viele Fehlannahmen hinsichtlich der Mundhygiene: Wann es Zeit ist die Zahnbürste auszuwechseln, wieviel Druck beim Putzen ausgeübt wird, ob Zähneknirschen harmlos oder behandlungsbedürftig ist und viele weitere ungeklärte Fragen. Wir sind für Sie da, um diese Fragen zu beantworten und mit Ihnen Ihre individuelle Mundhygiene zu optimieren, damit Sie lange Freude an Ihrer Zahngesundheit haben. Mangelnde Mundpflege kann sich negativ auf den gesamten Organismus auswirken. Vorsorge ist besser als Nachsorge! Es ist erwiesen, dass durch die regelmäßige Prophylaxe die individuelle Zahngesundheit erheblich verbessert werden kann. 

Wir sind für Sie da

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26. Februar 2021
Info für die Eltern: Das passiert beim Zahnwechsel Ihres Kindes

Wenn sich im Alter von etwa sechs Jahren die ersten Milchzähne lockern, erzählen viele Eltern ihren Kindern die Geschichte von der Zahnfee, die sich nachts den ausgefallenen Zahn unter dem Kopfkissen holt und dafür eine kleine Überraschung hinterlässt. Dieses Ritual erleichterte schon so manchem Kind den Abschied vom ersten Milchzahn.
Der Mensch entwickelt zwei komplette Garnituren von Zähnen: Zunächst das Milchgebiss, als Platzhalter für die bleibenden Zähne in den ersten zwei bis drei Lebensjahren. Anschließend, etwa ab dem 6. Lebensjahr, brechen die bleibenden Zähne durch. Diese Zeit des Zahnwechsels nennt man auch Wechselgebiss. Zuletzt brechen ab dem 16. und 24. Lebensjahr die vier Weisheitszähne durch das Zahnfleisch hervor, sofern diese angelegt sind. Wir erklären Ihnen, weshalb der Zahnwechsel stattfindet und wie dieser verläuft.

Weshalb fallen die Milchzähne überhaupt aus?

Während des Wachstums sorgt der Zahnwechsel dafür, dass das Verhältnis zwischen Kiefergröße und Anzahl/Größe der Zähne aufeinander abgestimmt wird. Mit anderen Worten: Die Kiefer müssen wachsen, um für alle bleibenden Zähne Platz zu schaffen. Während das Milchgebiss aus 20 kleineren Zähnen besteht, findet man im vollständigen bleibenden Gebiss meist 28-32 Zähne vor.

Wie verläuft der Zahnwechsel?

Er findet in mehreren Phasen statt, zwischen denen das Gebiss immer wieder zur Ruhe kommt. Die Funktionen der Zähne, wie Kauen und Sprechen, sind dabei durchgehend gewährleistet, mit kleinen Einschränkungen.

Der Zahnwechsel lässt sich in 3 Phasen unterteilen

1. Phase

Zunächst brechen im Alter von etwa 6 Jahren die ersten großen Backenzähne durch und stabilisieren die Lage der oberen und unteren Zähne zueinander. An dieser Stelle existiert kein Milchzahn, die bleibenden Backenzähne kommen zusätzlich hinzu. Zudem findet der Wechsel der Schneidezähne statt.

2. Phase

Ungefähr im Alter von neun bis zwölf Jahren, wechseln die kleinen Backen- und die Eckzähne, die zweiten großen Backenzähnen brechen durch. Diese Phase dauert bis zum 12. Lebensjahr.

3. Phase

Nicht jeder Mensch bekommt Weisheitszähne. Sie treten meist erst nach dem 17. Lebensjahr hervor. Oft reicht der Platz im Kiefer nicht aus, weshalb die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt wichtig ist, um die Weisheitszähne gegebenenfalls frühzeitig zu entfernen.

Diese Herausforderungen können auf Sie zukommen

  • Milchzähne die nicht ausfallen
  • Schief wachsende bleibende Zähne
  • Fehlende oder überzählig bleibende Zähne
  • Zahnform-Anomalien
  • zu tiefe Fissuren der Backenzähne (Vertiefungen in den Kauflächen, in denen sich eine Karies bei Kindern aufgrund der mangelnden Reinigungsmöglichkeit ausbreiten kann)

Für alle genannten Spezialfälle sind wir als Ihr Zahnarzt der optimale Ansprechpartner. Wir beraten Sie kompetent und einfühlsam rund um die Zahngesundheit Ihres Kindes.

So können Sie Ihr Kind beim Zahnwechsel unterstützen

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind während dieser Zeit sehr wichtig. Dem Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen können Sie durch eine gute Zahnhygiene vorbeugen. Auch bei Milchzähnen, darf die Zahnpflege nicht vernachlässigt werden. Sollten Sie bei Ihrem Kind dunkle Verfärbungen entdecken, sollten sie dies durch uns kurz begutahten lassen. Wenn der Zahnwechsel kurz bevorsteht, lockern sich die Zähne stetig. Vorsichtiges Wackeln unterstützen die Lockerung des Wackelzahnes. Gegen Entzündungen helfen Mundspüllösungen oder Salben. Achten Sie auf eine zahngesunde Ernährung ihres Kindes.

Fazit:

Das Wechselgebiss begleitet das Kind während mehrerer Phasen im Wachstum. Gerade während der ersten Phase können Erwachsene dem Kind den Zahnwechsel mit Geschichten und Ritualen von der Zahnfee oder der Zahnmaus erleichtern. Obwohl die ersten Zähne früher oder später ausfallen, müssen sie sorgfältig gepflegt werden, denn sie dienen als Platzhalter für die bleibenden Zähne. Damit Störungen oder Zahnerkrankungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden können, empfehlen wir regelmäßige Besuche in unserer Zahnarztpraxis, für die Zahngesundheit der ganzen Familie.

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19. Februar 2021
Zahnseide: Weshalb Sie dem Zahnzwischenraum mehr Aufmerksamkeit schenken sollten

Wir bekommen von Kindesbeinen an beigebracht, dass Zahnpflege wichtig ist. Dabei wird jedoch oftmals die Reinigung der Zahnzwischenräume vergessen. Mit einer herkömmlichen Zahnbürste können diese Bereiche kaum erreicht und nur unzureichend gesäubert werden. Zahnseide kann Abhilfe schaffen. Denn eine mangelhafte Reinigung führt dazu, dass sich Bakterien in den Zwischenräumen ansammeln, die Zahnfleischerkrankungen, Karies oder Mundgeruch verursachen können.

Zahnseide: Die gängigsten Arten

  • Gewachste Interdentalseide: der dünne Wachsfilm sorgt dafür, dass die Seide leichter zwischen die Zähne gleitet. Sie eignet sich sehr gut für Menschen mit engem Zahnstand.
  • Ungewachste Interdentalseide:
    Sie fasert bei der Anwendung auf und reinigt dadurch sehr gründlich. Bei engen Zahnzwischenräumen gleitet sie schwerer hindurch als gewachste. Bei der Benutzung sollte darauf geachtet werden, dass keine Fasern zwischen den Zähnen verbleiben.
  • Interdentalseide mit Fluorid
    Sie bringt das zahnhärtende Fluorid genau an die Stellen, wo es dringend gebraucht wird. Die Kontaktpunkte zwischen den Zähnen sind häufig von Karies betroffen.

Zahnseide: Die richtige Anwendung

Die richtige Technik spielt eine entscheidende Rolle. Wir empfehlen die sogenannte „Wickeltechnik„, die wir Ihnen Schritt für Schritt vorstellen.

1. Schneiden Sie ein ca. 40cm bis 50 cm langes Stück ab und wickeln Sie sich die beiden Enden mehrmals um die Mittelfinger.

2. Ein 2,5 cm bis 5 cm langes Stück sollte zwischen den Fingern übrigbleiben.

3. Führen Sie die Seide mit sanften Zick-Zack-Bewegungen zwischen die Zähne.

4. Bilden Sie ein „C“: Legen Sie das entsprechende Stück in Form eines „C“ um den Zahn. Ziehen Sie es vorsichtig von der Wurzel zur Zahnkrone am Zahns entlang.

5. Während Sie von einem zum anderen Zahn gehen, rollen Sie ein neues Stück Seide vom Finger der einen Hand ab und rollen das benutzte Stück auf den Finger der anderen Hand auf. Der Daumen dient zur Orientierung.

6. Mit einer gründliche Zahnreinigung im Anschluss sorgen Sie für optimale Zahngesundheit.

Zahnseide: Wann und wie oft kommt sie zum Einsatz?

Am besten verwenden Sie sie einmal täglich am Abend vor dem Zähneputzen. So kann die Zahnbürste im Anschluss die gelösten Beläge vollständig beseitigen. Die kariesvorbeugenden Fluoride gelangen leichter in die Zahnzwischenräume. Verwenden Sie Interdentalseide immer nur einmal, da Bakterien an ihr haften bleiben.

Welche Risiken gibt es?

Durch unsachgemäße Anwendung kann es zu Zahnfleischbluten kommen. Bei einer starken Blutung suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Menschen mit Zahn-Vorerkrankungen sollten grundsätzlich mit dem Zahnarzt Rücksprache zu halten, bevor sie Interdentalseide verwenden.

Zur abrollbaren Zahnseide und der Fingertechnik, gibt es noch einige Alternativen. Zum einen Mundduschen mit kurzzeitigem starken Druck, z.B. Philips Airfloss – diese Methode ist vor allem bei älteren Patienten beliebt, da durch das Wasser-Luft-Gemisch die Zwischenräume mit hohem Druck gereinigt werden, dies aber keinerlei Schäden am Gewebe hinterlässt. Der wieder verwendbare Zahnseidehalter eignet sich gut für Menschen, die mit der Fingertechnik nicht so gut zurechtkommen. Die Seide wird einfach eingespannt und zwischen die Zähne geführt. Ebenso funktionieren Flossetten, das Einmalprodukt des Zahnseidehalters. Interdentalbürstchen eignen sich gut für größere Zwischenräume, Zahnspangenträger und Träger von festem Zahnersatz. Allerdings ist die Handhabung auch etwas umständlich, da bei zu festem Druck die Zahnseide in die Papille zwischen den Zähnen „schnalzt“ und diese schädigt. Zahnhölzer sollte man nur im Notfall verwenden, da auch hier die Versetzungsgefahr größer ist.

Fazit:

Zur gründlichen Mundhygiene gehört die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide. Es gibt verschiedene Produkte, Ihr Zahnarzt berät Sie gerne, welches das geeignetste für Sie sein könnte. Das falsche Produkt oder eine schlechte Technik können zu Komplikationen führen. Wir in der Zahnarztpraxis zeigen Ihnen gerne, wie Sie die Interdentalseide am besten verwenden.

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9. Februar 2021
Zahnkrone: 5 Dinge, die Sie noch nicht wissen (aber sollten)

Zu festem – also nicht herausnehmbarem – Zahnersatz, gehört auch die Zahnkrone. Sie zählt zu den am häufigsten durchgeführten zahnärztlichen Behandlungen. Mittels der Krone baut man einen beschädigten Zahn in seinem ursprünglichen Aussehen wieder auf und stellt ihn in seiner Funktion wieder her. Der Zahn bleibt mitsamt der Wurzel erhalten. Eine Krone kann beispielsweise nach einem Zahnunfall, einer fortgeschrittenen Karieserkrankung sowie aus optischen oder funktionellen Gründen notwendig sein.

Es gibt verschiedene Arten von Kronen, die auf unterschiedliche Weise und aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden. Eine der angenehmsten Methoden ist die CEREC-Methode. Der Patient erhält in nur einer Sitzung seine individuelle, zahnfarbige (Teil-)Krone aus zirkonoxydverstärkter Keramik. Qualitativ hochwertig, ästhetisch dank individueller Bemalung und Glasur in unserem Speedfire-Ofen. In unserer Zahnarztpraxis arbeiten wir aus voller Überzeugung mit dem CEREC-System.

In diesem Artikel halten wir für Sie fünf wissenswerte Fakten rund um die Zahnkrone bereit.

1. Die verschiedenen Typen von Zahnkronen

Je nach Art und Größe des Zahndefektes gibt es unterschiedliche Kronenarten. Man unterscheidet zwischen Teil- und Vollkronen, je nachdem wie groß der Anteil des Zahnhartsubstanzverlustes ist. Ebenfalls werden die Zahnkronen aufgrund ihrer Funktion unterschieden. Einerseits können sie als Ersatzkronen für beschädigte Zahnsubstanz dienen, andererseits als Schutzkronen, zum Beispiel bei Bruxismus, oder als Verankerungskronen für eine Brücke. In dem Fall werden zwei Zähne als Brückenpfeiler beschliffen und überkront, zwischen Ihnen wird ein Brückenglied eingesetzt das den fehlenden Zahn ersetzt.

Es gibt unterschiedliche Kronentypen, die außer der CEREC-Krone laborseitig hergestellt werden. Diese sind:

1. Vollkeramikkronen: Das Gerüst besteht entweder aus einer monolithischen Zirkonoxyd-Schicht, die es von der Festigkeit her mit Metall aufnehmen kann. Darüber wird die Keramik in Handarbeit geschichtet, so dass das Ergebnis möglichst ästhetisch ist. Eine Keramikkrone oder Teilkrone ist momentan der Goldstandard, da dieser Typ Krone am verträglichsten ist.

2. Verblendmetallkeramik-Kronen: Hier besteht das Gerüst aus einer sehr harten Chrom-Kobalt-Molybdän Legierung oder einer dentalen Goldlegierung. Über diese Legierung wird Keramik aufgetragen und gebrannt. Ästhetisch im Kronenbereich ebenso schön wie die Vollkeramikkrone wird diese Variante heute nicht mehr bevorzugt, da bei einem Zahnfleischrückgang der Metallrand als dunkler Randbereich sichtbar wird. Mehrere Studien besagen, dass im Bereich dieses Metallrands die Schleimhaut häufig dauerhaft gereizt ist.

3. Nichtedelmetallkronen mit oder ohne Verblendung: Diese Variante stellt die preiswerteste Lösung dar. Allerdings ist der Tragekomfort durch den Aufbiss direkt auf das Metall und die Ästhetik nicht ansprechend. Ebenfalls kann eine gereizte Schleimhaut mit hoher Wahrscheinlichkeit entstehen.

2. Es gibt mehrere Befestigungsmöglichkeiten

Kronen müssen am vorbereiteten Zahnstumpf dauerhaft befestigt werden. Dies kann entweder durch Zementieren oder Kleben geschehen. Welche Befestigungsart Ihr Zahnarzt wählt, kommt auf das verwendete Material der Krone an.

3. Die erwartete Lebensdauer von Zahnkronen

Bei unserem Zahnersatz erhalten Sie Qualität aus Meisterhand. Sollte eine Krone innerhalb unserer Gewährleistung aufgrund eines Materialfehlers defekt werden, ersetzen wir Ihnen diese ohne weitere Kosten. Da sich Zähne und Zahnkronen im Laufe eines Lebens vielen Belastungen ausgesetzt sind, nutzen sich diese auch mit der Zeit ab. Die Haltbarkeit einer Krone hängt von dem individuellen Kariesrisiko, der Tendenz zu Bruxismus (Knirschen oder Pressen), der Zahnstellung und der Härte des Zahnes ab. Die Qualität der Arbeit sowie die Pflege durch den Patienten sind ebenfalls wichtig. In der Regel hält eine Zahnkrone 15-20 Jahre, manchmal aber auch erheblich länger.

4. Die optimale Pflege Ihrer Krone

Der Kronenrand ist eine optimale Stelle für Bakterien, um sich festzusetzen. So kann sich dort schnell Karies bilden. Um das zu verhindern, empfehlen wir den Gebrauch einer elektrischen Zahnbürste und im Anschluss die sorgfältige Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide. Die regelmäßige Kontrolle bei uns in der Zahnarztpraxis gewährleistet, dass wir kariöse Stellen frühzeitig entdecken und behandeln.

5. Wieviel übernimmt die Krankenkasse für Zahnkronen?

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt nur ein Teil der Kosten. Der Eigenanteil liegt in etwa zwischen 300€ und 1.000€ pro Zahnkrone, je nach gewünschter Ausführung. Mit einer Zahnzusatzversicherung können Sie hohe Behandlungskosten vermeiden.

Fazit:

Kronen sind eine beliebte Therapiemethode, um beschädigte Zähne in Aussehen und Funktion wiederherzustellen. Unter guten Voraussetzungen und mit der richtigen Pflege, können sie bis zu 20 Jahre lang im Mund verbleiben. Die regelmäßige Kontrolle in unserer Zahnarztpraxis ist wichtig, um Karies am Kronenrand frühzeitig zu erkennen. Sollte für Sie eine Krone infrage kommen, so klären wir mit Ihnen gemeinsam, welcher Kronentyp für Sie in Frage kommt. Wir können Ihnen das gesamte Spektrum der Kronentechnik anbieten, inklusive der CEREC-Methode in einer Sitzung.

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3. Februar 2021
Schwangerschaft – Die optimale Zahngesundheit!

Wenn neues Leben heranwächst verändert sich vieles: Das Gewebe wird weicher, der Bauch größer, die Gelüste sind oft neu und manche Frau leidet unter Übelkeit in der Schwangerschaft. All das sind Folgen der gewaltigen Hormonumstellung, die sich auch auf die Mundgesundheit auswirken kann. Schwangere Frauen müssen besonders sorgfältig auf Ihre Zahnhygiene achten, denn Zähne und Zahnfleisch sind während dieser Zeit anfälliger für Entzündungen und andere Krankheiten.

Inwiefern beeinflusst die Hormonumstellung die Mundgesundheit?

1. Auswirkung auf das Zahnfleisch

Die Schleimhäute werden stärker durchblutet, sind weicher und reizbarer. Bakterien können sich schneller ansiedeln und Entzündungen verursachen. Häufiges Zahnfleischbluten ist oft das erste Anzeichen einer Schwangerschaftsgingivitis (Gingivitis = Zahnfleischentzündung), welche schlimmstenfalls zur Parodontitis führen kann. Eine unbehandelte Zahnfleischentzündung kann das Risiko einer Frühgeburt signifikant erhöhen.

2. Magensäure

Viele werdende Mütter leiden unter Übelkeit und Erbrechen. Dabei gelangt Magensäure an die Zähne und greift den Zahnschmelz an. Vermeiden Sie das Zähneputzen direkt nach dem Erbrechen und spülen Sie zunächst den Mund mit Wasser aus, um die Säure zu neutralisieren.

3. Ernährung

Das ungeborene Kind ist im Mutterleib vollständig abhängig von der Mutter. Es holt sich die lebensnotwendigen Nährstoffe und Mineralien aus dem, was die werdende Mutter isst, trinkt und aus ihren Reserven. Bereits ab der 6.-8. Schwangerschaftswoche entwickeln sich beim Ungeborenen die ersten Zahnleisten, welche die Keimanlagen für die kommenden Milchzähne enthalten. Achten Sie daher besonders auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Meiden Sie zuckerhaltige Lebensmittel so gut es geht, sie führen zur Vermehrung der Kariesbakterien. Süßigkeiten sollten als Zwischenmahlzeiten generell vermieden werden. Wer nicht ganz auf Süßes verzichten möchte, kann zu den Hauptmahlzeiten etwas Zuckerhaltiges zu sich nehmen, sollte sich aber eine halbe Stunde später die Zähne putzen.

Wie wichtig ist der Zahnarztbesuch in der Schwangerschaft?

In dieser besonderen Zeit ist das Zahnfleisch anfälliger und werdende Mütter vermeiden dadurch manchmal das Zähneputzen aus Angst vor Schmerzen oder Blutungen. Wegen starker Übelkeit und empfindlichem Zahnfleisch haben einige Probleme, die Zahnpflege aufrechtzuerhalten. Wir empfehlen, während dieser neun Monate mindestens dreimal den Zahnarzt aufzusuchen:

Zur Prophylaxe zu Beginn der Schwangerschaft

Der Zahnarzt kontrolliert den allgemeinen Zustand Ihrer Zähne. Eine professionelle Zahnreinigung ergänzt diese Untersuchung optimal.

Im zweiten Schwangerschaftsdrittel

Zwischen dem 4. und 6. Schwangerschaftsmonat kann der Zahnarzt überprüfen, wie sich die Hormonumstellung auswirkt und ob die angewandte Zahnpflege ausreichend ist.

Zur Prophylaxe am Ende der Schwangerschaft

Kurz vor dem Geburtstermin, empfehlen wir einen letzten Zahnarztbesuch. Er kontrolliert nochmals, ob alles in Ordnung ist. So kann die frischgebackene Mutter die erste Zeit mit ihrem Baby genießen, ohne sich Sorgen um ihre Mundgesundheit machen zu müssen.

Wichtig:

Bei Zahnschmerzen oder Zahnfleischbluten sollten Sie dringend unsere Zahnarztpraxis aufsuchen, um negative Folgen, wie beispielsweise eine Parodontitis oder Karies, zu vermeiden.

Fazit:

Schwangere Frauen müssen besonders gut auf ihre Mundhygiene achten. Aufgrund der Hormonumstellung, kommt es einerseits zu weicherem Gewebe aber mitunter auch zu Übelkeit und Erbrechen, was wiederum die regelmäßige Zahnpflege negativ beeinflussen kann. Verwenden Sie je nach Bedarf:

  • weiche Kurzkopfzahnbürsten,
  • Zahnseide für die Zahnzwischenräume,
  • neutral schmeckende Zahnpasta,
  • alkoholfreies Mundwasser,

und spülen Sie öfter zwischendurch den Mund mit Leitungswasser aus.

Drei Kontrolluntersuchungen in unserer Praxis runden das zahnmedizinische Vorsorgeprogramm für Schwangere optimal ab.

Wir sind für Sie da

Haben Sie Fragen zum Thema Zahngesundheit in der Schwangerschaft? Gerne beantworten wir diese in der Praxis Dr. Biedermann. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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31. Dezember 2020
Zahnpasta mit Aktivkohle: Schöne Zähne oder gefährlicher Trend?

Viele von uns haben den Wunsch nach schönen und hellen Zähnen. Kein Wunder, ein strahlendes Lächeln ist überall willkommen und gilt als Türöffner, sowohl im Privaten wie auch im Beruflichen. Ebenso dürfte nicht verwundern, dass sich zahlreiche „Hilfsmittelchen“ auf dem Markt finden lassen, womit das Ziel weißer Zähne vermeintlich erreicht werden soll. Zahnpasten erfreuen sich dabei besonderer Beliebtheit. Viele Hersteller werben mit dem Ergebnis weißer Zähne. Es klingt verlockend einfach, beim täglichen Zähneputzen einen zusätzlichen Nutzen zu erreichen. Aktivkohle Zahnpasta verspricht nichts anderes, doch ist es tatsächlich so einfach die Zähne heller und strahlender zu machen?

Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir zunächst die Struktur eines Zahnes betrachten. Uns interessiert besonders der Zahnschmelz, also die äußerste Zahnschicht, denn hier sammeln und verfestigen sich die Verfärbungen. Gerade Raucher, Weinliebhaber, aber auch Patienten mit bestimmten Medikamenten, wissen ein „Lied“ von gelb-bräunlichen Zähnen „zu singen“. Sie sind besonders von Verfärbungen betroffen. Bei einigen steigt der Frust bereits beim morgendlichen Blick in den Spiegel, so dass der Wunsch nach weißen Zähnen immer mehr wächst und jedes Angebot als willkommene Rettung empfunden wird. Viele Angebote sind unerhört preiswert und werben mit brillianten Vorher-Nachher-Bildern. Doch Vorsicht, Zahnschmelz hat eine wichtige schützende Funktion für die Zähne. Ohne einen gesunden Zahnschmelz sind unsere Zähne Angriffen von außen ausgesetzt. In der Folge stellen sich Zahnerkrankungen ein, Karies kann sich ungebremst verbreiten, was unangenehme Behandlungen nach sich ziehen kann. Daher sollte man wissen, mit was man seine Zähne putzt.

Aktivkohle Zahnpasta: Die Wirkungsweise und mögliche Folgen

Der aktuelle Trend, durch die Verwendung alternativer Methoden eine kolossale Verbesserung der eigenen Zahnsituation zu erreichen ist nicht erst in den letzten Jahren entstanden. Das Bedürfnis mit wenig Mühe einen tollen Erfolg zu erzielen ist eindeutig nachvollziehbar. Jedoch hat sich die Vermarktung in Zeiten von personalisierter Werbung erheblich verändert. Wer nach Zahnaufhellung in einer Internet-Suchmaschine sucht, bekommt in der nächsten Zeit beim Surfen passende Artikel eingeblendet. „Weissere Zähne? Kein Problem mit diesem einfachen Trick“ oder ähnlich locken uns Einblendungen im schlimmsten Falle zu einem nicht zertifizierten Billigprodukt, das Schaden verursachen kann.

Betrachten wir aber den genauen Wirkmechanismus von Aktivkohle, stellen wir vorrangig mögliche Gefahren für die Zähne fest, welche sich sogar langfristig erheblich negativ auf die Zahngesundheit auswirken können. Während beispielsweise ein professionelles Bleaching beim Zahnarzt, die Zähne schonend aufhellt, „kratzt“ reine Aktivkohle regelrecht an der Oberfläche der Zähne. Die darin enthaltenen Schleifpartikel sind dafür verantwortlich, denn die Kohle selbst hat keinen sonstigen Effekt auf die Zähne. Entsprechend könnte auch jede andere schleifende Substanz nach diesem Prinzip für eine Aufhellung verwendet werden, wäre da nicht der wichtige Aspekt der Zahngesundheit. Durch das Kratzen am Zahn, wird der wichtige Schmelz angegriffen und nach und nach abgetragen. Die Schutzfunktion fällt weg, auf Dauer stellen sich Zahnkrankheiten ein. Aber auch vom Ziel weißer Zähne, wird am Ende nicht viel übrigbleiben, da sich die Farbstoffe der Nahrung und der Genussmittel sich im Dentin wesentlich schneller und dauerhaft einlagern können.

Aktivkohle Zahnpasta: Das sind Alternativen

Wünschen Sie sich tatsächlich eine Zahnaufhellung, mit der Sie langfristig Ihre Freude haben, und die keine negative Auswirkung auf Ihre Zahngesundheit hat, empfiehlt sich der Rat des Profis.

Wir stehen Ihnen mit Informationen zur Seite und beraten Sie gerne, welche genaue Behandlungsmethode in Ihrem individuellen Fall in Frage kommt und erfolgsversprechend ist. Auf die richtige Karte setzen Sie bereits, wenn Sie auf die tägliche Zahnpflege mit der richtigen Zahnpasta achten, ggf. eine elektrische Zahnbürste verwenden und Ihre regelmäßigen Termine zur professionellen Zahnreinigung bei uns in der Zahnarztpraxis wahrnehmen. Wir beraten Sie gern im Rahmen Ihrer nächsten Vorsorge bei uns. Sprechen Sie uns gerne darauf an. Unsere Mitarbeiter sind speziell darauf geschult, mit Ihnen einen individuellen Weg für die Gesundheit aber auch die Aufhellung Ihrer Zähne zu finden. Mit der Auswahl der richtigen Zahnpasta, können Sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Zahnschmelzes leisten. Achten Sie beim Kauf einer Zahnpasta auf den Fluoridgehalt, dieser sollte bei 1000 ppm (parts per million) für Erwachsene liegen.

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Wünschen Sie sich weiße Zähne, kann ein professionelles Bleaching in unserer Praxis Abhilfe schaffen. Gerne beantworten wir diese in der Praxis Dr. Biedermann. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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25. Dezember 2020
Zahnschmerzen bei Kälte oder Wärme: Ursachen und Tipps

Gesunde Zähne gehören zwingend zu einem ausgeglichenen Leben dazu. Sie sind die Voraussetzung für eine unbeschwerte und vollwertige Nahrungsaufnahme. Doch was passiert, wenn das Kauen von Gemüse und Obst aufgrund von Schmerzen qualvoll ist? Viele Menschen meiden warme Getränke wie Tee oder Kaffee oder verzichten auf Süßspeisen, weil sie Schmerzen in den Zähnen verspüren. Empfindliche Zähne bereiten fast jedem vierten Bundesbürger Zahnschmerzen. Die Ursache liegt auf der Hand: Zähne nutzen sich mit der Zeit ab. Falsche Ernährung und mangelnde Mundhygiene unterstützen diesen Prozess. Wir als Ihre Zahnärzte können Sie dabei unterstützen, diese Unannehmlichkeiten in den Griff zu bekommen.

Empfindliche Zähne: Das sind mögliche Ursachen

In Speisen und Getränken enthaltener Zucker fördern die Bildung von Säuren durch die Zucker umsetzenden Bakterien in der Mundhöhle. Hinzu kommen Speisereste, die sich in den Zahnzwischenräumen sammeln und durch die Verstoffwechslung durch die Bakterien ebenfalls in Säure umgewandelt werden welche wiederum zu Entzündungen führen können. Die Bakterien können sich auf den Glattflächen der Zähne oder am Zahnfleisch festsetzen und dort ihren Umsatz machen. Somit bildet sich ein sogenannter Biofilm oder auch Plaque. Dieser ist teilweise mit bloßem Auge erkennbar, abwischbar und weißlich bis gelblich. Wird dieser nicht entfernt, können Schäden an den Zähnen entstehen, was als Erosion bezeichnet wird. tatsächlich ist dies die Zerstörung durch die Säure. Durch die Zahnerosion baut sich der Zahnschmelz zunehmend ab. Die darunter liegenden Dentinkanäle sind mit Nervenenden durchzogen, die den Schmerzreiz an den tieferliegenden Zahnnerv weiterleiten können. So reagiert der Zahn schmerzhaft auf den Kontakt mit heißen und kalten Flüssigkeiten oder Speisen.

Mangelnde Mundhygiene kann somit auch zu einem Zahnfleischrückgang führen. Neben Karies gehört die sogenannte Paradontitis zu den häufigsten Zahnerkrankungen. Denn das Zahnfleisch leidet ebenso unter den schädlichen Bakterien bzw. deren Stoffwechselprodukten. Die Folge ist ein Rückgang des schützenden Zahnfleisches. Die daraufhin freiliegenden Zahnhälse können schmerzhaft reagieren.

Als weitere Gründe für den Abbau von Zahnschmelz gelten,
– das Knirschen mit den Zähnen,
– das Tragen von Piercings oder Dermal Anchors mit Zahn- oder Zahnfleischkontakt
– die übertrieben häufige künstliche Aufhellung der Zähne.

Empfindliche Zähne: Diese Unterstützung halten wir als Ihr Zahnarzt für Sie bereit

Durch eine regelmäßige Kontrolle können wir Schäden an Zähnen und Zahnfleisch frühzeitig erkennen. Eine professionelle Zahnreinigung beseitigt Zahnbelag und Zahnstein, der Zähne und Zahnfleisch schädigen kann. Hintergrund: Die Zahnbürste erreicht oft nicht alle Stellen im Mundraum. Vor allem in den Zahnzwischenräumen und an den hinteren Backenzähnen kann sich Plaque dauerhaft festsetzen. Bei der professionellen Zahnreinigung in unserer Zahnarztpraxis entfernen wir alle schädlichen Beläge

Für Betroffene, die unter Bruxismus (Zähneknirschen) leiden, fertigen wir eine an die Zähne angepasste Bissschiene an.Die Schiene verhindert, dass die zu starke Kaukraft über Nacht die Zähne übermäßig abnutzt. Das regelmäßige Tragen führt zu einer Entspannung des Kiefergelenks sowie der Muskulatur und verhindert gleichzeitig einen Abrieb des Zahnschmelzes.

Die tägliche Zahnpflege schützt empfindliche Zähne vor schädliche Einflüssen und beugt den Zahnfleischrückgang vor. Wichtig dabei ist die gründliche Reinigung des gesamten Mundbereichs. Die Zahnbürste entfernt Plaque vor allem auf den großen Flächen der Zähne. Wenn Sie eine elektrische Zahnbürste verwenden, ist es wichtig, dass Sie den Bürstenkopf auf dem Zahn leicht hin und her bewegen und so auch Rückstände an den Zahnrändern entfernen. Die hinteren Backenzähne sind durch die Kiefermuskeln schwerer zu erreichen. Damit die Zahnbürste besser in diesen Bereich des Mundes gelangen kann, schließen Sie während des Putzens leicht den Mund.

Die Zahnzwischenräume lassen sich auch mit der besten Zahnbürste schlecht reinigen. Mit Zahnseide oder Zwischenraumbürsten können Sie Speisereste auch dort einfach entfernen. So beugen Sie möglichen Zahnfleischentzündungen vor.

Sind die Zähne dauerhaft empfindlich können mehrere Methoden angewandt werden:

  • Fluoridierung zur Stärkung des Zahnschmelzes
  • Auftragen von Lacken um die Dentinkanäle zu versiegeln und somit die Schmerzweiterleitung zum Zahnnerv auszuschalten
  • Kunststoff-Füllungen als Schutzmaßnahme bei größeren Zahnhalsdefekten oder Erosionen

Fazit:

Als Patient können Sie viel für die Gesundheit Ihrer Zähne tun und damit Zahnschmerzen verhindern. Wer sich für seine Zähne bei jeder Mundpflege Zeit nimmt und nicht zu sehr schrubbt oder Kraft auf die Zähne ausübt, kann diese Probleme im besten Fall verhindern. Eine fluoridhaltige Zahncreme härtet zudem den Zahn und schützt ihn so vor schädlichen Einflüssen. Schutzlacke können eine länger anhaltende Linderung der Beschwerden bewirken und Kunststofffüllungen werden bei dauerhaft schmerzenden Zahnschäden herangezogen. Am Besten Sie melden sich bei uns wenn ihre Zähne dauerhaft empfindlich sind, in den meisten Fällen ist eine Linderung durch uns mit einfachen Mitteln möglich.

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Haben Sie weitere Fragen zu empfindlichen Zähnen? Gerne beantworten wir diese in der Praxis Dr. Biedermann. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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23. Dezember 2020
Frohe Festtage und einen guten Start in das neue Jahr!

Liebe Patienten,

wir wünschen Euch ein schönes Weihnachtsfest, gemütliche Feiertage und einen Guten Rutsch!
Wir sind ab dem 07.01.2021 wieder persönlich für Euch in der Praxis da. Solltet ihr für Januar einen Termin ausmachen wollen, könnt ihr uns über Whatsapp erreichen. Einfach eine Nachricht an 015224705435 senden und wir melden uns in Kürze bei Euch!

Euer Praxisteam Dr. Dino Biedermann

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15. Dezember 2020
Schiefe Zähne – von der Erstberatung bis zur Lösung

Sehr viele Menschen sind von einer Zahnfehlstellung betroffen. Ein, von Natur aus makelloses Gebiss ist relativ selten. Die meisten Menschen haben kleine „Schönheitsfehler“, wie eine angeborene kleine Zahnlücke, einen oder mehrere schiefe Zähne oder zu lange oder zu kurze Zähne. Diese leichten Fehlstellungen müssen nicht unbedingt korrigiert werden, sie sind oftmals sogar besonders charakteristisch für das Gesicht des Patienten und machen den speziellen Look einer Person aus. Geht es jedoch um ausgeprägtere Fehlstellungen, Lücken, einen Überbiss, Kreuzbiss oder tiefen Biss, dann ist es ratsam, dies durch den Zahnarzt abklären zu lassen. Andernfalls drohen gesundheitliche Probleme wie Kiefergelenks- oder Muskelbeschwerden, Fehlbelastungen der Zähne oder vorzeitige Abnützung des Gebisses. Wir beraten Sie sehr gerne in unserer Zahnarztpraxis und finden heraus, ob eine Zahnspange notwendig ist oder welche weiteren Möglichkeiten in Ihrem Fall in Frage kommen.

Schiefe Zähne: Wie entsteht eine solche Zahnfehlstellung?

Verdrehte Zähne sind in den meisten Fällen erblich bedingt oder auf Habits (Angewohnheiten) aus der Kindheit zurückzuführen: Nuckeln am Schnuller, Daumenlutschen oder vernachlässigte Zahnpflege. Dadurch können geschädigte Milchzähne zu früh ausfallen, was eine Verschiebung der nachfolgenden Zähne zur Folge hat.
Aber auch im Erwachsenenalter sind verschobene Zähne keine Seltenheit, verursacht durch:

Pressen und Knirschen

Werden die Kiefer stressbedingt aufeinandergepresst oder mit den Zähnen geknirscht, so kann es zu Veränderungen der Zahnstellungen kommen.

Zahnlücke

Wenn ein Zahn frühzeitig ausfällt und Sie ihn nicht durch einen künstlichen ersetzen, können Ihre Zähne „wandern“ oder kippen. Wenn der Antagonist (der „Gegenzahn“) fehlt, wachsen die Zähne aus dem Kiefer weiter heraus und erscheinen so länger als die restlichen Zähne, was auch zu Beschwerden beim Beißen führen kann.

Zahnwanderung bei Zahnfleischerkrankung

Bei Zahnerkrankungen wie Parodontitis kann es durch lockere Zähne zu veränderten Zahnstellungen kommen. Hier ist schnelles Handeln besonders wichtig, sonst droht Zahnverlust!

Wie wirken sich schiefe Zähne auf die Gesundheit aus?

Wenn es sich um leichte Fehlstellungen handelt, ist keine Korrektur nötig, es sei denn, der Patient wünscht sich aus ästhetischen Gründen eine Korrektur. Drohen hingegen gesundheitliche Probleme wie Sprachfehler bei Kindern, verzögerte Sprachentwicklung, Kiefergelenksbeschwerden oder eine erschwerte Mundhygiene, dann sollte eine Zahnkorekktur vorgenommen werden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Zahnfehlstellungen behandelt man meist kieferorthopädisch. Es gibt dazu unterschiedliche Methoden:

Feste Zahnspange

Diese Art der Spange wird mit sogenannten Brackets direkt an den Zähnen befestigt und verbleibt dort bis zum Ende der Behandlung. Eine solche Spange ist in manchen Fällen auch von der Innenseite möglich, so dass die Brackets keine Beeinträchtigung des Aussehens darstellt.

Lose Zahnspange

Die herausnehmbare Spange wird meistens über Nacht getragen, wenn nötig auch einige Stunden am Tag.

Transparente Korrekturschienen

Mit diesen nahezu unsichtbaren Schienen lässt sich eine Zahnkorekktur sehr gut nachts durchführen. Sie sind herausnehmbar und werden überwiegend nachts getragen. Ob eine solche Behandlung für Sie in Frage kommt, kann Ihnen ihr Zahnarzt oder Kieferchirurg sagen.

Welche Präventionsmaßnahmen bieten sich an?

Zahnfehlstellungen beugt man am besten bereits im Kleinkindalter vor. Nutzen Sie für Ihr Kind Schnuller und Nuckelflasche nur so lange wie nötig.
– Gewöhnen Sie Ihrem Kind das Daumenlutschen so früh wie möglich ab, da dies die Entwicklung von Kiefer und Zahnstellung massiv negativ beeinflussen kann.
– Fällt ein Zahn heraus, so wird in den meisten Fällen ein Platzhalter eingegliedert oder in die Spange integriert, ansonsten kann sich das Restgebiss verschieben.
– Zahnerkrankungen und Zahnfleischerkrankungen müssen immer vom Zahnarzt abgeklärt werden, um Verschiebungen bzw. Lockerungen der Zähne zu vermeiden.

Fazit:

Schiefe Zähne sind nicht in jedem Fall behandlungsbedürftig. Leichte Unregelmäßigkeiten sind natürlich, jeder Mensch ist individuell, so auch sein Gebiss. Wenn es allerdings zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen könnte, ist eine zahnärztliche Behandlung unbedingt notwendig!
Die beste Vorbeugung von Zahnkorekkturen ist die regelmäßige Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt. Er entscheidet, ob er Sie bei Fehlstellungen zur Kieferorthopädie überweist. Nehmen Sie die Vorsorge 2x pro Jahr in unserer Praxis wahr, dann kann nichts schiefgehen – im wahrsten Sinn des Wortes!

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7. Dezember 2020
Zahnfleischentzündung und jetzt? – 6 SOS Tipps

Sehr viele Menschen leiden im Laufe ihres Lebens an einer Entzündung des Zahnfleisches, auch Gingivitis genannt. In einigen Fällen ist die Ursache harmlos und die Beschwerden lassen schnell nach. In anderen kann sich die Entzündung bis auf den Zahnhalteapparat ausbreiten und im schlimmsten Fall zu Zahnverlust führen. Deshalb ist es immer wichtig, der Ursache der Entzündung oder der Zahnschmerzen auf den Grund zu gehen und möglichst schnell für Abhilfe zu sorgen, am besten mithilfe Ihres Zahnarztes.

Was ist eine Gingivitis?

Man versteht darunter eine akute oder chronische Infektion des Zahnfleisches. Sie wird am häufigsten durch mangelnde Zahnpflege hervorgerufen. Ursache der entzündlichen Reaktion sind meistens Bakterien, in selteneren Fällen auch Viren oder Pilze. Aber auch Verletzungen des Zahnfleisches können zu einer Entzündung führen.
Die hormonell bedingte Gingivitis stellt einen Spezialfall dar. Sie kommt überwiegend während der Schwangerschaft oder unter Einnahme der Antibabypille vor und kann sich unbehandelt zur hormonellen Parodontitis weiterentwickeln. Auch hier ist dringend Abklärung durch den Zahnarzt nötig, um Folgeschäden wie Zahnverlust zu vermeiden.

Ursachen einer Zahnfleischentzündung

Medikamentöse Ursache

Viele Medikamente, sowohl verschreibungspflichtige als auch frei verkäufliche, haben als mögliche Nebenwirkung die Reduktion von Speichel. Dies erhöht das Risiko für eine entzündliche Reaktion des Zahnfleisches. Informieren Sie sich am besten über die Nebenwirkungen Ihrer Medikamente und achten Sie bei Mundtrockenheit besonders auf Ihr Zahnfleisch.

Infektiöse Ursache

Verschiedene Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze können eine Infektion im Mundraum verursachen. Beispielsweise wird die bekannte „Mundfäule“ durch eine Pilzinfektion verursacht.

Ernährungsbedürftige Ursache

Eine kalziumreiche, Vitamin B- und C-haltige Ernährung kann Zahnfleischentzündungen vorbeugen. Achten Sie auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse.

6 SOS Tipps bei einer Zahnfleischentzündung – Diese Hausmittel können Abhilfe schaffen:

1. Salbei- oder Kamillentee

Salbei und Kamille sind bekannt für ihre entzündungshemmende Wirkung. Sie können den Heilungsprozess in Form einer Mundspülung unterstützen.

2. Salzwasser

Lösen Sie einen Teelöffel Salz in einer Tasse warmem Wasser auf. Spülen Sie anschließend den Mund gründlich damit aus und gurgeln Sie mit der Salzlösung. Sie wirkt antibakteriell.

3. Ingwer

Schneiden Sie ein daumengroßes Stück Ingwer klein und übergießen Sie es mit heißem Wasser. Nach der Abkühlung haben Sie eine antibakterielle Mundspülung.

4. Ätherische Öle

Mundspülungen, die ätherisches Öl enthalten, wirken ebenfalls antibakteriell. Besonders hilfreich sind Produkte die Eukalyptusöl, grüne Minze, Nelkenöl, Rosmarinöl, oder Zitronenöl enthalten. Wichtig ist hier, diese Öle unbedingt verdünnt anzuwenden. Wenige Tropfen pro Becher genügen.

5. Ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene, vitamin- und ballaststoffreiche Kost wirkt sich positiv auf Ihre Zahngesundheit aus. Ist das Immunsystem intakt, so kommt es besser mit der Bekämpfung von Krankheitserregern zurecht.

6. Vitamin C & Vitamin D

Vitamin C ist beispielsweise in Kiwis, Zitrusfrüchten oder Gemüsesorten wie rote Paprika oder Kohl reichlich enthalten. Vitamin D-Mangel ist hierzulande besonders im Winter ein häufiges Problem. Nach Rücksprache mit Ihrem Arzt können Sie zusätzlich Vitamin D in Form von Tabletten oder Tropfen zu sich nehmen.

Zahnfleischentzündung vorbeugen: Die optimale Prophylaxe

Der beste Schutz vor einer Entzündung im Mundraum ist die gründliche, regelmäßige Zahnpflege: Zwei- bis drei Mal täglich: die Zahnzwischenräume mit Zahnseide säubern, die Zähne reinigen und abschließend eine Mundspülung durchführen. Gehen Sie 1-2 Mal pro Jahr zur Vorsorge zu Ihrem Zahnarzt. Wie ihr auf Sie zugeschnittenes Pflegeprogramm für Ihre Zähne aussieht, verraten wir Ihnen gerne. Wir erkennen bereits in einem frühen Stadium Veränderungen Ihres Zahnfleisches, wie Zahnfleischrückgang oder eine Entzündung, und können rasch dagegen vorgehen.

Fazit:

Viele Menschen haben mit Entzündungen des Zahnfleisches zu tun. Wichtig ist, dass die Ursache schnell gefunden und behoben wird, damit keine größeren Schäden an den Zähnen entstehen. Bei Zahnschmerzen oder Zahnfleischrückgang kontaktieren Sie uns bitte umgehend. Besuchen Sie uns darüber hinaus 1-2 Mal pro Jahr zur Kontrolle, so sind Sie immer auf der sicheren Seite, was Ihre Zahngesundheit anbelangt.

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25. November 2020
Mundgeruch loswerden – 5 Tipps für den frischen Atem

Viele Menschen sind davon betroffen, ohne es selbst zu wissen. Sie werden erst auf das Problem aufmerksam, wenn sie taktvoll, aber offen darauf hingewiesen werden, dass sie schlecht aus dem Mund riechen. Die Ursachen können vielfältig sein, von der bekannten „Knoblauchfahne“ bis hin zu Zahn-oder Zahnfleischproblemen kommt vieles in Betracht. Der Fachbegriff für Mundgeruch ist „foetor ex ore“ (lat., übler Geruch aus dem Mund), wenn die Atemluft schlecht riecht, spricht man von „Halitosis“.

Mundgeruch – die häufigsten Ursachen

Neben den altbekannten Gründen dem Genuss von Zwiebeln, Kaffee oder Tabak, gibt es noch weitere:

Unzureichende Zahnpflege

Wer seine Zähne falsch oder zu wenig putzt, hat unweigerlich mit der Vermehrung von unerwünschten Bakterien zu tun, welche unangenehmen Geruch verursachen. Die Mundflora sollte sich immer in einem gesunden, ausgewogenen Bereich befinden. Kommt es zu vermehrten bakteriellen Ansammlungen, kann das schlechten Atem verursachen.

Belag auf der Zunge

Nicht nur die Zähne können von unerwünschten Bakterien befallen werden, sondern auch die Zunge. Dieser Belag kann weiß, gelb, rot, braun oder schwarz sein und verschiedene Ursachen haben. Er kann durch Speisereste verursacht sein, oder ein Hinweis auf Krankheiten wie beispielsweise Scharlach, Soor oder eine Erkältung sein. Auch bei manchen Mundspüllösungen, vor allem mit dem Wirkstoff Chlorhexidin, kann sich ein Belag bilden, der sich nach Absetzen der Spülung wieder verringert.

Zahnkrankheiten

Bestimmte Zahnerkrankungen wie Karies, Entzündungen des Zahnfleisches oder Parodontitis, können sich ungünstig auf den Geruch der Mundhöhle auswirken. Auslöser sind hier wiederum bestimmte Bakterien, welche Stoffwechselprodukte ausscheiden und das natürliche Gleichgewicht der Mundhöhle stören

Ernstzunehmende Krankheiten

Hinter üblen Gerüchen aus dem Mund können auch ernstere Ursachen stecken. Krankheiten wie Lungenentzündung, Diabetes, Magen-Darm-Erkrankungen oder Leben- oder Nierenversagen, machen sich unter anderem auf diese Weise bemerkbar.

Darum ist es wichtig, Mundgeruch nicht zu ignorieren und der Ursache auf den Grund zu gehen.

5 Tipps gegen Mundgeruch

1. Optimale Zahn – und Mundhygiene

Putzen Sie Ihre Zähne am besten drei Mal täglich für 2-3 Minuten. Reinigen Sie hierbei zuerst die Zahnzwischenräume mit Zahnseide, Ihre Zunge mit einem Zungenschaber, putzen Sie danach die Zähne und verwenden Sie zum Abschluss eine Mundspüllösung. Mehr zur optimalen Zahnpflege können Sie hier nachlesen.

2. Speichelfluss anregen

Ausreichender Speichel ist wichtig für eine gesunde Mundflora. Sie neutralisiert den Mundraum und wirkt antibakteriell. Bestimmte Lebensmittel wie rohes Gemüse, Äpfel und Nüsse regen den Speichelfluss an, ebenso zuckerfreier Kaugummi.

3. Alkoholkonsum reduzieren und das Rauchen vermeiden

Rauchen vermindert den Speichelfluss, genau wie der Alkoholkonsum. Verzichten Sie am besten auf beides, nicht nur im Hinblick auf eine intakte Mundhöhle, sondern auf den gesamten Körper.

4. Ausreichend Wasser trinken

Trinken Sie mindestens 2 Liter Wasser täglich. Dadurch regen Sie den Speichelfluss an und spülen Speisereste und Beläge von den Zähnen, noch bevor sie sich festsetzen können.

5. Ölziehen

Wer regelmäßig ölzieht, vermindert den Anteil schädlicher Bakterien und Beläge im Mund erheblich. Zudem ist Ölziehen eine hervorragende Möglichkeit, um das Zahnfleisch gesund zu erhalten.

Falls diese Tipps keine Besserung bewirken oder Mundgeruch mit Begleiterscheinungen auftritt, sollten Sie eine ärztliche Untersuchung in Anspruch nehmen, um ernstzunehmende Erkrankungen auszuschließen.

Fazit:

Unangenehmer Geruch aus dem Mund kann für alle Beteiligten belastend sein. Wenn der Betroffene nicht merkt, dass sein Atem für andere unangenehm riecht, sollte man ihn schonend darauf aufmerksam machen. Nur so kann die Ursache des Übels gefunden und mögliche Erkrankungen ausgeschlossen werden. Ein erster wichtiger Schritt ist die regelmäßige Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt. Wir können mögliche Zahnerkrankungen frühzeitig feststellen und Abhilfe schaffen.

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16. November 2020
Worauf Sie bei Ihrer Zahnzusatzversicherung achten müssen!

In Deutschland decken gesetzliche Versicherungen den Großteil aller notwendigen medizinischen Behandlungen ab. Wenn es allerdings zu teuren Zahnversorgungen kommt, werden meistens nur Bruchteile der Kosten übernommen. An dieser Stelle kommt die Zahnzusatzversicherung ins Spiel. Sie ist eine private Versicherung, die Sie zusätzlich zu Ihrer gesetzlichen abschließen können. Der Zweck dabei sollte sein, die nicht übernommenen Mehrkosten abzudecken. Dabei versprechen viele Anbieter sogar eine 100 %-ige Kostenübernahme. Klingt das zu gut, um wahr zu sein?

Hierbei muss zuerst einmal betrachtet werden, welche Kosten die gesetzlichen Versicherungen tragen. Dafür gibt es einen vom Bundesausschuss festgelegten Betrag. Dementsprechend ist dieser bei jeder gesetzlichen Krankenkasse gleich. Seit diesem Jahr liegt der Festzuschuss bei 60 %. Dieser kann durch regelmäßige Vorsorge (Vermerk im Bonusheft) auf bis zu 75 % gesteigert werden. Das klingt im ersten Moment sehr viel, jedoch beziehen sich diese Zahlen nur auf die meist weniger schöne Regelversorgung.

Etwaige Mehrkosten werden NICHT übernommen. Dies bedeutet, wenn Sie beispielsweise aus ästhetischen Gründen eine andere Versorgung wünschen, wird trotzdem nur der Prozentsatz für den günstigeren Zahnersatz gezahlt.

Darüber hinaus muss beachtet werden, dass die Prozente abhängig von dem Befund Ihrer Zahnerkrankungen sind und das für Implantate jeglicher Art kein Anspruch besteht.

Das übernimmt Ihre Krankenkasse

Doch bevor Sie sich in den Dschungel der vielen Versicherungen stürzen, haben wir hier für Sie zum Vergleichen noch einmal eine Zusammenfassung Ihrer Kassenleistungen:

Vorsorge
Ja, Kontrolluntersuchungen
Ja, Zahnsteinentfernungen (1x pro Jahr)
Ja, Paradontitisfrüherkennung (alle 2 Jahre)
Nein, PZR
(Bonuszahlungen bei manchen Versicherungen)
Nein, Flouridierungsmaßnahmen

metallische Voll- und Teilkronen (Farbe: Gold/Silber):
Ja, zu 60 %

metallische Brücken:
Ja, zu 60 %

Verblendungen (Farbe: Ihrem Zahn entsprechend), aus Kunststoff:
Ja, zu 60 % im Bereich der Front- und Eckzähne
(aber nur die äußere Fläche dieser) sowie im Oberkiefer den zwei angrenzenden Zähnen und im Unterkiefer einen angrenzenden Zahn nach dem Eckzahn.
(ACHTUNG: aber NUR die äußere Fläche dieser. Auf der Kaufläche und an der Innenseite ist Metall zu sehen – und zu fühlen!)

Vollkeramiken (kein sichtbarer Unterschied zum natürlichem Gebiss):
Nein

Prothesen
Ja, zu 60 %
(Funktionsanalyse und deren Therapie sind nicht enthalten)

Nein: Funktionsanalyse – sie dient dazu, dass Sie Ihr Gebiss so benutzen, können wie es für Ihre Muskeln und Ihr gesamtes Kausystem am besten ist und sich für Sie am besten anfühlt

Nein: Funktionstherapie (zum Beispiel eine spezielle Schienentherapie zur Verbesserung von Kiefergelenksproblemen)

Implantatkronen:
Es wird Ihnen ggf. ein Festzuschuss in Höhe von ca. 350€ gewährt

Implantations-OPs oder Knochenaufbau:
Nein

Wie Sie sehen können, hilft Ihnen die gesetzliche Krankenkasse bereits an vielen Stellen aus. Jedoch bleiben auch viele Kosten insb. für die hochpreisigen Eingriffe offen.

Für wen ist also eine Zahnzusatzversicherung wirklich empfehlenswert?

Hierbei kommt es sehr auf Ihren eigenen Anspruch und Ihre Zahngesundheit an. Wenn Sie schlechte parodontologische Voraussetzungen oder Zahnerkrankungen haben, zum Knirschen neigen oder anderweitig Ihre Zähne und Kiefergelenke stark beanspruchen, ist eine Versicherung für Sie definitiv eine Überlegung wert.

Denn alle diese Krankheitsbilder können ihre Zähne und/oder Ihren Mundraum schädigen. Ob Zahnschaden, Zahnausfall oder Karies – hier kann ausgedehnter Zahnersatz nötig sein oder werden. Zum anderen können z.B. durch Bruxismus Ihre Kiefergelenke Schaden nehmen, wodurch OPs oder kieferorthopädische Behandlungen oder auch Zahnersatz nötig sein können. Des Weiteren ist es auch insb. für einen ästhetisch hohen Anspruch sinnvoll, denn natürlich schöner Zahnersatz kostet ein Vielfaches mehr als die Regelversorgung, fühlt sich allerdings auch genauso gut an wie die eigenen Zähne.

Darauf müssen Sie bei der Wahl einer Zahnzusatzversicherung achten

Auf dem Markt gibt es verschiedene private Zahnzusatzversicherungen, welche alle viele Versprechungen machen. Doch worauf kommt es wirklich an? Beachten sollten Sie immer die folgenden 4 Pfeiler:

Zahnvorsorge (Prophylaxe)
Zahnbehandlungen wie Füllungen, Wurzelbehandlungen o.Ä.
Zahnersatz und Funktionstherapie
Kieferorthopädie

Jede Zahnzusatzversicherung sollte für eine Komplett-Absicherung diese 4 Pfeiler enthalten. Wie viel von welchem Pfeiler dabei abgedeckt wird, unterscheidet sich zwischen den Anbietern. Hierbei ist es empfehlenswert unabhängige Vergleichsportale zu nutzen, um die für Sie wichtigen Schwerpunkte zu setzten. Beachten Sie dabei, dass eine 100 %-ige Kostenübernahme für bspw. Vollkeramikkronen nicht immer zutrifft.

Denn viele Anbieter werben zwar damit, dass man den Vertrag noch abschließen kann, wenn es eigentlich schon zu spät ist, aber dafür gibt es einige Einschränkungen.

So ändern sich zum einen die Preise: schließen Sie in jüngeren Jahren einen Vertrag ab, steigt der Preis mit dem Alter nicht so stark und es wird ggf. mehr übernommen. Bei Verträgen ohne Alterungsrückstellungen sind die Preise von Beginn an höher.
Kosten übernommen werden sollen. Dementsprechend können Sie zeitiger mit einem günstigeren Vertrag beginnen, bei dem z. B. nur 70 % der Mehrkosten übernommen werden und dann später zu einem höheren Satz wechseln. Dazu kommt, dass die 100 %-ige Kostenübernahme in der Regel erst nach mehreren Jahren eintritt. Denn schaut man genauer hin, gibt es meistens Jahreshöchstsätze. Diese werden, wenn Sie den Vertrag erst bei Behandlungsbeginn abschließen, noch nicht ihren Gesamtkosten entsprechen.

Auch immens wichtig ist Ihr Ausgangsbefund. Oft sind die juristischen Fallstricke unsichtbar und aufgrund eines Fehlers des Ausgangszustands im Gebiss oder die falsche verbleibende Zahnanzahl kann es sein, dass sich die Versicherung weigert, die Kosten zu übernehmen und Sie im schlimmsten Falle auf den Kosten Ihres Zahnersatzes sitzenbleiben

Leistungen, die meist nicht übernommen werden sind z.B. kosmetische Eingriffe wie Bleaching. Möchten Sie diese Leistung jedoch in Anspruch nehmen, sollten Sie direkt nach einem Unternehmen schauen, welches dies anbietet.

Der Versicherungsdschungel ist riesig und was für den einen prima funktioniert hat, kann für den Anderen eventuell nicht das Richtige sein. Wenn Sie eine Zusatzversicherung in Anspruch nehmen möchten, beschäftigen Sie sich bitte sehr intensiv damit und glauben Sie nicht alles was in der Werbung erzählt wird. Hier gilt das alte Sprichwort „Kein Mensch verschenkt Geld“.  Eine weitere Möglichkeit für einen Versicherungsabschluss ist die Inanspruchnahme eines objektiven(!) Versicherungsmaklers, der möglichst viele verschiedene Versicherer im Portfolio hat. Diese finden Sie über eine Suche im Internet, meist mit entsprechendem Bewertungsranking der Kunden. Dieser kann die für Sie passende Versicherung auswählen. Aber auch hier gilt: Je besser gepflegt ihre Zähne sind, wenn keine Zähne fehlen und keine Behandlungen momentan nötig sind, ist eine Zusatzversicherung preiswerter abzuschließen als wenn Sie gerade dringend eine Behandlung benötigen.

Fazit:

Letztendlich kann eine Zahnzusatzversicherung Geld sparen. Zähne sind täglich starken Belastungen ausgesetzt und verschleißen im Laufe der Jahre. Jedoch muss genau auf die Konditionen des Vertrages geachtet werden und dieser an Ihren Befund und Anspruch angepasst sein. Schließen Sie nicht den nächstbesten Vertrag ab, weil die Werbung des Versicherers Ihnen positiv in Erinnerung geblieben ist. Es lohnt sich immens, sich vor Vertragsabschluss intensiv in die Materie einzuarbeiten. Dies ist die sicherste Methode, aber sehr zeitaufwendig. Alternativ können Sie sich professionelle Hilfe in Form eines Versicherungsmaklers bzw. eines Experten einholen. Generell ist ein Vertragsabschluss preiswerter, wenn momentan kein Behandlungsbedarf besteht.

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9. November 2020
Weisheitszahn entfernen – wann ist eine OP ratsam?

Die Weisheitszähne sind in der Regel vier Backenzähne, welche sich hinten als Letztes in der Zahnreihe in Richtung Rachen befinden. Zwischen dem 18. und 30. Lebensjahr können diese durchbrechen. Oftmals reicht der Platz im Mund für sie nicht aus und die Zähne beeinträchtigen aufgrund dessen die Stellung der anderen Zähne, indem sie diese mit viel Druck verschieben. Daher müssen Weisheitszähne oftmals operativ entfernt werden.

Gründe für eine Weisheitszahn-OP

Es gibt verschiedene Gründe, weshalb Sie eine Weisheitszahn-OP in Erwägung ziehen sollten. Ein gängiger Grund ist die Kiefergröße. Häufig ist dieser für die Weisheitszähne zu klein und es führt zu Komplikationen, wie das Verschieben der Zähne sowie die daraus entstehenden Schmerzen und Entzündungen. Ein weiterer Grund ist die Lage und Position der Weisheitszähne. Liegen diese beispielsweise schräg, können sie andere Zähne, den Kiefer allgemein oder die Nerven beschädigen. Darüber hinaus können Weisheitszähne Karies auslösen. Entscheiden Sie sich gegen eine Weisheitszahn-OP können umliegende Zähne beschädigt werden, Entzündungen entstehen sowie kann es zum Verschieben, Kippen oder Drehen der Zähne in der Zahnreihe kommen.

Falls Sie keine Schmerzen verspüren, ist ein regelmäßiger Zahnarztbesuch trotzdem ratsam. Wir als Ihre Zahnärzte können abwägen, ob der Weisheitszahn zu einem späteren Zeitpunkt zu möglichen Entzündungen, Wurzelschäden oder Karies führt. Liegen die Zähne in einer korrekten Position und haben ausreichend Platz, müssen diese nämlich nicht unbedingt entfernt werden. Es gibt viele Menschen, die ihre Weisheitszähne ein Leben lang ohne Probleme behalten.

Wie verläuft eine Weisheitszahn-OP?

Die Entfernung der Weisheitszähne wird von einem chirurgisch versierten Zahnarzt in unserer Praxis oder bei komplizierteren Fällen bei einem Kieferchirurgen oder einem Oralchirurgen durchgeführt und dauert normalerweise 20-60 Minuten. Vor einem solchen Eingriff spricht der Zahnarzt mit Ihnen über Ihre Krankengeschichte, untersucht das Gebiss und macht Röntgenbilder.

Wenn die Weisheitszähne bereits durchgebrochen sind, können diese ganz gewöhnlich gezogen werden. Dafür benötigt man lediglich eine örtliche Betäubung.

Sofern die Zähne schief liegen, zum Teil oder komplett verborgen sind, müssen diese chirurgisch und mit örtlicher Betäubung entfernt werden. Da während der OP Schleimhäute und Knochen abgetragen werden, kommt es danach zu leichten Schmerzen, Blutergüssen und Schwellungen. Die Wunden werden vernäht und nach circa einer Woche gezogen.

Was müssen Sie nach einer Weisheitszahn-OP beachten?

In der Zeit nach einem solchen Eingriff müssen Sie folgendes beachten:

  • Weiche Speisen essen, da härtere und krümelige Speisen oftmals die Wundheilung behindern und sich das Entzündungsrisiko erhöht.
  • Während der Heilungsphase hilft es, öfter Wasser zu trinken, jedoch auf Milchprodukte weitgehend zu verzichten.  
  • In den ersten Tagen nach der OP sollten Sie auf körperliche Überanstrengungen verzichten, diese können oftmals Nachblutungen auslösen.
  • Schmerzmittel zur Linderung einnehmen und die Heilungsphase so angenehmer gestalten.
  • Sie sollten keinen Alkohol oder Nikotin zu sich nehmen, da die Wundheilung so beeinträchtigt wird.
  • Auch auf Koffein sollten Sie verzichten, hier besteht ebenfalls das Risiko Nachblutungen auszulösen.
  • Vorsichtiges Zähneputzen, damit die Wunde nicht belastet wird.
  • Erhöhtes Schlafen und eine aufrechte Haltung helfen ebenfalls bei der Wundheilung.
  • Schwellungen mit einem kühlen Waschlappen oder einem Kühlakku abkühlen, damit diese schneller abklingen können.

Sofern die Blutungen, Schwellungen oder Schmerzen nicht abklingen und Sie eventuell sogar an Fieber leiden, suchen Sie bitte zeitig unsere Zahnarztpraxis auf.

Fazit:

Eine Weisheitszahn-OP ist für Kieferchirurgen ein regelmäßiger Eingriff und verläuft in der Regel ohne Komplikation. Sollten jedoch nach dem Eingriff Schmerzen auftreten, suchen Sie unbedingt einen Zahnarzt auf. Wichtig ist auch, dass Sie allgemein regelmäßig die Prophylaxe in Ihrer Zahnarztpraxis wahrnehmen, so dass wir auch Ihre Weisheitszähne mit kontrollieren können.

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Haben Sie weitere Fragen zum Thema Weisheitszähne? Gerne beantworten wir diese in der Praxis Dr. Biedermann. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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30. Oktober 2020
Süßes oder Saures: Wie wichtig ist gesunde Ernährung für Ihre Zähne?

Morgen ist es wieder einmal so weit, Halloween steht vor der Tür und kleine schaurige Gestalten rufen „Süßes sonst gibt’s Saures!“. Mindestens genauso gruselig sind die Folgen einer ungesunden Ernährung durch zucker- und säurehaltige Lebensmittel in Form von Karies, Zahnerkrankungen bis hin zum Zahnverlust.

Weshalb ist eine gesunde Ernährung für die optimale Zahn-und Mundhygiene wichtig?

Eine zahngesunde und -schonende Ernährung hilft dabei, Zahnerkrankungen und Zahnverlust zu vermeiden. Daneben sind selbstverständlich regelmäßige Besuche bei uns als Ihr Zahnarzt, Zahnreinigungen sowie eine sorgfältige Zahnpflege von Nöten, um die Mundgesundheit aufrecht zu erhalten.

Wie sieht eine zahnschonende Ernährung aus?

Für eine zahnschonende Ernährung gibt es einiges zu beachten. Im Folgenden finden Sie verschiedene Lebensmittel und Tipps, die zu gesunden Zähnen beitragen können.

Mineralstoffhaltige Lebensmittel

Vor allem Nahrungsmittel, die das Mineral Fluorid enthalten, beispielsweise Tee, Mineralwasser, Fisch und fluoridiertes Speisesalz helfen den Zahnschmelz zu stärken, fördern die Speichelproduktion und unterstützen im Kampf gegen Karies.

Milchprodukte, vor allem Käse und Joghurt enthalten Kalzium und Phosphat und unterstützen so den Zahnschmelz. In vielen Nusssorten finden sich neben Kalzium auch einige Vitamine, Eisen, Magnesium und Zink, welche einen positiven Einfluss auf die Zähne sowie das Zahnfleisch haben.

Erhöhte Speichelproduktion durch Lebensmittel

Speichel neutralisiert Säure, enthält Mineralstoffe, die von den Zähnen aufgenommen werden und entfernt Essensreste. Vor allem durch ein ordentliches Kauen wird der Speichelfluss angeregt. Verschiedene Lebensmittel, wie Vollkornprodukte, Obst und Gemüse mit einem hohem Wasseranteil sowie Gemüsestreifen aus Paprika oder Möhren unterstützen dies ebenfalls.

Süßes oder Saures?

Zuckerhaltige Lebensmittel beschädigen die Zähne, indem sie die Kariesbildung fördern. Eine zahnschonende Ernährung ist folglich zuckerarm. Das bedeutet nicht, dass Sie komplett auf die süßen Teilchen verzichten müssen, jedoch sollten diese immer in Maßen genossen werden. Neben Süßigkeiten sind auch in vielen anderen Produkten wie z. B. Ketchup, viel Zucker enthalten. Vor allem auf klebrige zuckerhaltige Lebensmittel sollten Sie acht nehmen, da sie an Ihren Zähnen haften bleiben und so ein Schlemmerbuffet für Kariesbakterien entsteht.

Zuckerfreies Kaugummi kann bei der Zahnpflege unterstützend wirken, vor allem wenn man unterwegs ist, ist jedoch kein Ersatz für diese.

Für gesunde Zähne sollten Sie neben Süßem auch Säure reduzieren. Viele Lebensmittel, wie Obst, Fruchtsäfte, Limonaden, Wein und Essig enthalten Säure, obwohl man dies auf den ersten Blick vielleicht nicht erkennt. Säuren weichen den Zahnschmelz auf, lösen die Mineralien heraus und machen Zähne anfälliger für diverse Erkrankungen. Um eine säurearme Ernährung zu gewährleisten, sollten Sie diese Lebensmittel am besten auf einmal aufessen, also nicht stundenlang oder über den Tag verteilt genießen, so dass der Speichel hinterher wieder den PH- Wert neutralisiert und die Zähne remineralisieren kann. Werden säurehaltige Speisen stattdessen zum Beispiel über Stunden „immer mal wieder“ konsumiert, kann sich der pH-Wert im Mund nicht erholen und die Zähne werden geschädigt. Säure kann auch mit kalziumhaltigen Lebensmitteln, beispielsweise Milch oder Joghurt, neutralisiert werden. Also hinterher wenn möglich mit Wasser spülen.

So beugen Sie Schäden an Ihren Zähnen vor – im Überblick

  1. Greifen Sie einfach mal zu zahnfreundlichen und zuckerfreien Süßigkeiten und achten Sie darauf, nicht ständig über den Tag verteilt zu naschen.
  2. Wenn Sie naschen, naschen Sie lieber „1x ordentlich“ als mehrmals über den Tag verteilt. Das verkürzt den „Säureangriff“ im Mund.
  3. Auch die Förderung der Speichelproduktion kann Sie vor Zahnschäden schützen. Durch den Speichel werden die Zähne umspült und gereinigt.
  4. Indem man den Zahnschmelz durch fluoridhaltige Lebensmittel härtet, ist dieser weniger durch Säuren angreifbar. Hier auch Fluoridgele, Zahnpasta mit Fluorid sowie Mundspüllösungen.
  5. Eine gründliche Zahnpflege sowie regelmäßige Besuche bei Ihrer Zahnarztpraxis.

Sollten Sie Ihre Zähne direkt nach der Mahlzeit putzen?

Eine ausreichende Zahnpflege ist immer wichtig. Vor allem nach den Hauptmahlzeiten bietet sich ein regelmäßiges Zähneputzen und auch das Benutzen von Zahnseide an. Allerdings sollten Sie nach säurehaltigen Lebensmitteln eine halbe Stunde warten und dann erst die Zähne putzen. In dieser Zeit regeneriert sich der Zahnschmelz von der Säure.

Fazit:

Also, Süßes oder Saures? Bei einer zahnschonenden Ernährung gilt, dass Sie nicht komplett auf diese Lebensmittel verzichten müssen, jedoch in Maßen und in Kombination mit gründlicher Zahnpflege, professioneller Prophylaxe sowie regelmäßigen Besuchen in der Zahnarztpraxis inklusive Zahnreinigungen, sodass die Zähne langfristig gesund bleiben.

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26. Oktober 2020
Milchzähne – die optimale Zahnpflege von Anfang an!

Der Mensch entwickelt zunächst ein Milchgebiss, das beim Heranwachsen durch das bleibende Gebiss ersetzt wird. Die Milchzähne verdanken ihren Namen ihrer weiß-bläulichen Farbe, die an Milch erinnert. Der Schmelz der ersten Zähne ist weicher als der der bleibenden Zähne, darum sind sie anfälliger für Karies als die bleibenden Zähne.

Wann kommen Milchzähne und welche Funktionen nehmen sie ein?

Die ersten Zähne brechen meistens um den 6. Lebensmonat herum durch. Bis zum 30. Lebensmonat sind bei der Mehrzahl der Kinder alle 20 Zähne vorhanden. Die ersten Zähne füllen den kleinen Kiefer zunächst noch vollständig aus. Sie sind wichtige Platzhalter für die nachwachsenden Zähne. Zeigen Sie dem Zahnarzt bereits die ersten Zähnchen, um sicherzugehen, dass sie gesund sind und sich alles richtig entwickelt.

Tipps für eine positive Einstellung zur eigenen Mundhygiene

1. Gewöhnen Sie Ihre Kinder an die Zahnbürste

Je früher die Kinder an den Gebrauch einer Zahnbürste herangeführt werden, desto schneller wird das Zähneputzen als Selbstverständlichkeit erlebt. Selbst wenn ihr Baby noch keine Milchzähne hat, können Sie mit dem spielerischen Zähneputzen beginnen. Ihr Kind liebt es an Dingen zu saugen oder sie in den Mund zu nehmen. Es gibt Übungsbürsten für Säuglinge, die keine Borsten sondern nur einen weichen Bürstenkopf haben, mit dem Sie spielerisch anfangen können das Kind an das Aussehen und das Gefühl einer Zahnbürste zu gewöhnen. Mit zunehmendem Alter können Sie beginnen, das Zahnfleisch der Kinder mit der Bürste zu massieren oder schon vor dem ersten Zahndurchbruch dann auf eine Kinderzahnbürste umzusteigen. Spätestens mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne sollten Sie beginnen diese zu putzen.

2. Gewöhnen Sie Ihre Kinder an den Zahnarzt

Genau wie das Zähneputzen zur Selbstverständlichkeit werden sollte, sollte es auch ganz normal sein zum Zahnarzt zu gehen. Ihr Kind sollte, sobald Zähne durchgebrochen sind, auch halbjährlich in die Prophylaxe mit eingebunden werden. Bei den ersten Terminen geht es nur ums Kennenlernen. Nehmen Sie ihr Baby auf Ihren Schoß und wir spielen ein wenig mit dem Mundspiegel, lachen, zeigen wie man einen Handschuh aufpustet und erhaschen vielleicht sogar einen Blick auf die Zähne. Sie werden sehen, von Termin zu Termin wird es zu einer Tradition, dass die Kinder den Mund aufmachen, gerne Zähneputzen und und dass der Zahnarztbesuch als angenehm abgespeichert wird. Mit der Prophylaxe ist es genauso. Bei einem späteren Termin wird erstmalig ein Bürstchen benutzt um einzelne Verfärbungen zu entfernen oder um das Instrument kennenzulernen. So steht einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Sinne der (Mund-) Gesundheit Ihrer Kinder nichts im Wege!

Tipps für die optimale Pflege der Milchzähne

Sind die Milchzähne da, sollte man mit dem Putzen beginnen. Dabei sollten Sie auf einige Punkte achten, um perfekte Erfolge zu erzielen:

1. Die richtige Wahl der Kinderzahnpasta

Die Kinderzahnpasta sollte in jedem Fall Fluorid enthalten, das die Zähne remineralisiert und somit vor Karies schützt. Wichtig ist, den empfohlenen Fluoridgehalt dem jeweiligen Alter des Kindes anzupassen. Fluorid ist in angemessener Dosis völlig unschädlich und schützt nachweislich vor Karies.

2. Die Auswahl der Kinderzahnbürste

Die Kinderzahnbürste sollte immer dem Alter des Kindes und der Größe seines Kiefers angepasst sein. Es gibt spezielle Babyzahnbürsten und Kinderzahnbürsten. Sie sind auf die Platzverhältnisse im Mund abgestimmt und „wachsen“ mit dem Kind mit. Fröhliche Motive animieren die Kinder zur regelmäßigen Zahnreinigung. Wenn die Borsten erste Abnützungserscheinungen zeigen oder spätestens alle paar Wochen, sollte die Zahnbürste erneuert werden.

3. Die richtige Zahnputztechnik

Kinder brauchen bis etwa zum 9.Lebensjahr die Hilfe ihrer Eltern beim Zähneputzen. Vorher sind sie noch nicht in der Lage, alle wichtigen Stellen im Mund selbständig zu putzen, ein Nachputzen ist immer erforderlich. Im Baby- und Kleinkindalter übernehmen die Eltern die Zahnpflege komplett, indem sie die kleinen Zähnchen 1-2 Mal täglich mit einem erbsengroßen Stück Zahnpasta und einer geeigneten Zahnbürste reinigen. Wenn das Kind motorisch in der Lage ist die Zähne selbständig zu putzen, sollte es dies am besten nach der Fones-Technik tun, sie ist für Kinder am leichtesten erlernbar und am effizientesten. Dabei werden Ober- und Unterkiefer zusammengebissen und von hinten nach vorne mit kreisenden Bewegungen zunächst die Außenseiten der Zähne geputzt, anschließend die Innenseiten und zum Abschluss die Kauflächen. Bitte die Kinder nicht zu früh alleine putzen lassen. Hier müssen Sie am Ball bleiben und gegebenenfalls „Stichproben“ durchführen.

4. Die richtige Ernährung

Die Ernährung spielt eine sehr wichtige Rolle im Hinblick auf die Entwicklung des kindlichen Gebisses und seiner Gesunderhaltung. Zucker sollten Sie möglichst vermeiden, auch in Getränken. Am zahnfreundlichsten sind Wasser und ungesüßter Tee. Es spricht nichts dagegen, dem Kind ab und zu etwas Süßes zu geben, jedoch bedenken Sie dass es immer etwas dauert, bis sich nach jeder Gabe von Zucker oder Kohlenhydraten der Mundraum durch den Speichel wieder im Gleichgewicht befindet. Daher sollten im besten Falle danach die Zähne geputzt werden. Rohes Obst und Gemüse ist einerseits gut wegen der Vitaminzufuhr, andererseits werden die Zähne auf natürliche Weise gereinigt, wenn sie harte Nahrung zerkleinern und die Kaumuskulatur wird gestärkt.

5. Zahnputzritual einführen

Kinder lieben Rituale – führen Sie eines zum Zähneputzen ein! Putzen Sie beispielsweise gemeinsam mit ihrem Kind die Zähne (Vorbildfunktion!), zwischendrin darf das Kind Ihnen die Zähne putzen und zum Schluss putzen Sie alle Zähne des Kindes nach. Währenddessen darf es sich im Spiegel beobachten. Ihnen fällt sicherlich ein eigenes passendes Ritual ein.

Fazit:

Leben Sie eine positive Einstellung zum Zähneputzen und gewöhnen Sie ihr Kind frühestmöglich an eine Zahnbürste. Ab dem 1. Zahn sollte die Zahnreinigung täglich  erfolgen. Milchzähne sind wichtige Platzhalter für die bleibenden Zähne und brauchen besonders gründliche Pflege und Schutz. Besuchen Sie mit Ihrem Kind mindestens zweimal jährlich Unsere Zahnarztpraxis. Gemeinsam mit Ihrem Kind leben wir die Prophylaxe, so dass es zur Gewohnheit wird, dass beim Zahnarzt immer nur „nachgesehen oder saubergemacht“ wird. So wird der Zahnarztbesuch bei Kindern positiv „abgespeichert“ und sie freuen sich immer wieder aufs nächste Mal.

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23. Oktober 2020
Aktuell – Steigende Covid-Zahlen und Ihr Besuch bei uns:

Seit einigen Tagen steigen die Covid-Zahlen wieder – bin ich in der Praxis Dr. Biedermann sicher?

  • Das sind Sie. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und präsentieren Ihnen unter www.dr-biedermann.com unser komplettes und topaktuelles Covid-Sicherheitskonzept, welches höchste Standards für Zahnarztpraxen setzt.

  • Die gesamte Praxis verfügt über eine Klima / Lüftungsanlage mit Außenluft und einer mobilen HEPA-Luftfilteranlage in jedem Behandlungszimmer, welche die Luft reinigt und somit Aerosole und vorhandene Teilchen incl. möglichen Viren „absaugt“.

  • Wir wissen, wie Hygiene funktioniert. Wir arbeiten seit langem schon mit Lupenbrillen mit Gesichtsschutz oder einem Visier. Selbstverständlich schon immer mit Mund-Nasen-Schutz. Unser Hygienekonzept ist hochaktuell und wird jederzeit auf dem neuesten Stand gehalten.

  • Unser primäres Bestreben neben Ihrer Behandlung ist Ihr und unser Risiko mit den momentan zur Verfügung stehenden Mitteln auf das absolute Minimum zu reduzieren. Sie können sich auf uns verlassen, dass wir alles dafür getan haben, dass Sie sich bei uns sicher fühlen können.

  • Bei uns in Behandlung zu sein, beinhaltet besten Schutz für Sie als Patient und für uns als Behandler. Auch wenn wir sehr nah an Ihrer Mundhöhle arbeiten, sind Sie und wir während der Behandlung bestens durch unsere FFP2-Masken geschützt. Dadurch, dass diese Masken kein Ventil aufweisen funktionieren diese in beide Richtungen – kein Aerosol von Ihnen zu uns oder von uns zu Ihnen. Übrigens tragen wir die gesamte Zeit Masken in unserer Praxis – auch wenn wir keinen Patientenkontakt haben.

  • Im Zweifel gehen wir mit Ihnen zusammen immer auf Nummer sicher: Wenn Erkältungs- oder Grippesymptome vorliegen, bleibt man ohne Schmerzen selbstverständlich zu Hause bis Sicherheit über die Genese und ggf. ein Test vorliegt. Bei gleichzeitig akuten Schmerzen überweisen wir Sie gern in eine Spezialklinik.

  • Weitere Infos entnehmen Sie bitte unserer Covid-Info Seite hier.

Die Zahnarztpraxis Dr. Dino Biedermann ist zudem mit dem Hygiene Prädikat ausgezeichnet. Mehr Information diesbezüglich können Sie hier nachlesen.

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16. Oktober 2020
Bruxismus: Ursachen, Folgen und Lösungen

Bruxismus ist der Fachbegriff für Zähneknirschen und Kieferpressen. Beim Zähneknirschen reiben Betroffene die Zähne des Ober-und Unterkiefers gegeneinander und erzeugen auf diese Weise ein mehr oder weniger lautes Geräusch. Im Vergleich hierzu verursacht das reine Aufeinanderpressen der Zähne keine Geräusche, ist aber mindestens genauso schädlich. Internationalen Studien zufolge, knirschen oder pressen ca. 20% der Menschen regelmäßig mit den Zähnen. Jeder Zweite hat zumindest Phasen im Leben in denen er vom Bruxismus betroffen ist. Auch Babys und Kinder bleiben nicht verschont. Am häufigsten tritt dies nachts auf (nokturner Bruxismus). Der Wachbruxismus ist seltener. Auslöser für das starke Aufeinanderbeißen bzw. Reiben der Zähne ist meistens Stress.

Ursachen des Zähneknirschens und Pressens

Die häufigste Ursache ist Stress. Termindruck, ungelöste Probleme und chronischer Zeitmangel belasten die Psyche, die sich über den Bruxismus Entlastung sucht. Dabei kann ein Kaudruck von bis zu 480 kg pro Quadratzentimeter entstehen, das entspricht dem Zehnfachen des normalen Kaudrucks! Ob eine genetische Vorbelastung dazu führt, ist noch nicht abschließend geklärt, wird aber vermutet.

Symptome und Anzeichen für Bruxismus

Vor allem der nokturne Bruxismus wird von den Betroffenen oft nicht direkt bemerkt. Für Wachbruxismus ist das Knirschgeräusch das auffälligste Anzeichen, gefolgt von Spannungsgefühl in den Kaumuskeln.

Weitere mögliche Hinweise:

  • Schmerzende Kaumuskulatur
  • Nackenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Zahnschmerzen
  • Probleme beim Öffnen/Schließen des Kiefers
  • Kiefergelenksschmerzen
  • abgeschliffener Zahnschmelz

Ernstzunehmende Folgen für den Körper

Meistens entstehen Schäden an den Zähnen. Aufgrund des ständigen Pressens und Reiben, kann es zu Schmelzabrieb und Zahnschmerzen kommen. Der hohe Kaudruck kann zu Schäden am Zahnhalteapparat führen, im schlimmsten Fall sogar zu einer Lockerung der Zähne. Auch Schmelzrisse, Schmelzsabsprünge und Schäden am Zahnhals lassen sich beobachten. Das Anspannen der Kaumuskulatur kann zu einer übermäßigen Entwicklung der Muskulatur (Hypertrophie) führen, sowie zu schmerzhaften Verspannungen. Diese Schmerzen strahlen in einigen Fällen weiter aus und werden in Form von Kopf- oder Nackenschmerzen wahrgenommen. Treten neben den Schmerzen auch noch Einschränkungen der Kieferbewegungen auf, spricht man von der craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Sie äußert sich als Einschränkung beim Öffnen des Mundes. Auch Kiefergelenk-Knacken kann ein Hinweis sein.

Was hilft gegen den Bruxismus?

Die Therapie sollte sich immer nach der Ursache des Problems richten. Das heißt Patienten, welche unter Stress leiden, sollten versuchen die Gründe dafür herauszufinden und gegenzusteuern. Bei muskulären Verspannungen können Entspannungsübungen und Physiotherapie hilfreich sein. Zur Überbrückung von akuten Schmerzen dürfen Schmerzmittel eingenommen werden, jedoch nur kurzzeitig. Bei Schmerzen im Mund- und Kieferbereich sollten Sie grundsätzlich unsere Zahnarztpraxis aufsuchen.

Der Zahnarzt kann verschiedene Aufbissschienen verordnen. Miniplastschienen sind dünne Plastikschienen, die eher für die schnelle Hilfe bei starkem Aufbissschmerz oder gegen die Abnutzung im Wechselgebiss bei Kindern eignen. Bei chronischem Bruxismus oder akuten Kiefergelenksbeschwerden wird die Schiene in einem anderen Verfahren aus härterem Material hergestellt, damit sie dem hohen Kaudruck standhält. Die Oberfläche wird auf die Bewegungen des Unterkiefers angepasst, so dass sich dieser ohne Hindernisse bewegen kann und somit Wirkung auf die Muskulatur hat, die durch den Bruxismus zu sehr belastet ist.

Fazit:

Viele Menschen knirschen und/oder pressen – die meisten nachts, einige auch tagsüber. Sehr oft bemerken die Patienten es nicht selbst, weil sie entweder keine Symptome haben oder die Symptome anderen Krankheitsbildern zuordnen. Darum ist es sehr wichtig, dass Sie regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung kommen und ihre Beschwerden mitteilen. WIR können Bruxismus bereits in einem frühen Stadium diagnostizieren und entsprechende Maßnahmen zum Schutz Ihrer Zähne und der allgemeinen Gesundheit einleiten.

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9. Oktober 2020
Die Weisheitszähne – Antworten auf 6 wichtige Fragen

Weisheitszähne sind die letzten Zähne, die beim Erwachsenen durchbrechen. Von der Gebissmitte aus gezählt, sind es die achten Zähne. Nicht alle Menschen haben sie und diejenigen die sie haben, klagen häufig über Beschwerden. Das liegt daran, dass sie Überbleibsel aus der Vergangenheit sind, als die Kiefer der Menschen größer und die Ernährungsgewohnheiten andere waren.

1. Hat jeder Mensch vier Weisheitszähne?

Normalerweise sind in jedem Kiefer vier dritte Molaren (große Backenzähne) angelegt. Doch nicht bei jedem Menschen brechen sie in die Mundhöhle durch: Bei etwa 80% aller jungen Erwachsenen, verbleibt mindestens ein Weisheitszahn im Kiefer, oder bricht nur teilweise durch. Bei manchen sind sie gar nicht angelegt. Ab und zu gibt es auch Personen mit mehr als vier Weisheitszähnen. Diese Weisheitszähne sind selten voll ausgebildet und meist sehr klein.

2. Wann brechen Weisheitszähne im Normalfall durch?

Meistens brechen sie zwischen dem 18. und dem 25. Lebensjahr durch. In Ausnahmefälle ist ein früherer oder späterer Durchbruch möglich. Ob sie angelegt sind und wie das Wachstum voraussichtlich aussehen wird, kann der Zahnarzt anhand einer Röntgenaufnahme feststellen.

3. Woher weiß man ob die eigenen dritten Backenzähne durchbrechen?

Genau vorhersagen lässt es sich nicht. Der Zahnarzt kann auf dem Röntgenbild erkennen, ob ein Weisheitszahn angelegt ist und ob dieser ausreichend Platz im Kiefer hätte. Sind diese Voraussetzungen gegeben, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Zahn wachsen wird. Wenn jedoch die Platzverhältnisse im Kiefer sehr ungünstig sind, oder der Weisheitszahn schief angelegt ist, kann es sein, dass er nicht durchbricht.

4. Warum verursachen Weisheitszähne häufig Schmerzen?

Ab und zu verursacht auch der Durchbruch der dritten Backenzähne Schmerzen. Es kann zu Schwellungen und Rötungen am Zahnfleisch kommen, zu Schluckbeschwerden oder Schmerzen beim Öffnen des Mundes. Es ist in jedem Fall empfehlenswert den Zahnarzt aufzusuchen, sobald Sie bemerken, dass Zahnschmerzen auftreten, ein Druckgefühl entsteht oder die Mundöffnung vermindert ist.

5. Müssen Weisheitszähne immer gezogen werden?

Früher wurden sie häufiger entfernt als heute. Wenn der Kiefer ausreichend Platz bietet und ein normales Zahnwachstum zu erwarten ist, spricht nichts für eine Entfernung des Weisheitszahnes. Wenn die dritten Molaren zwar da sind, aber nicht durchbrechen und keine Probleme bereiten, ist eine Operation ebenfalls meist nicht nötig. Sollte eine Operation nötig sein, so findet der Eingriff ambulant in örtlicher Betäubung oder in Kurznarkose statt.

6. Gibt es bei der Pflege der Weisheitszähne etwas zu beachten?

Wenn sich der Zahn noch im Durchbruch befindet und zum Teil mit Zahnfleisch bedeckt ist, benötigt er spezielle Aufmerksamkeit und Pflege. Es ist wichtig, dass der Zahn sorgfältig von Speiseresten und Belägen befreit wird, damit sich keine Entzündung entwickelt. Die normale Zahnbürste ist oft zu groß, um alle Stellen im hintersten Bereich des Mundes zu erfassen. Probieren Sie es stattdessen mit einer kleineren oder abgewinkelten Zahnbürste. Auch der Bürstenkopf der meisten elektrischen Zahnbürsten ist kleiner als derjenige gewöhnlicher Handzahnbürsten. Eine Mundspülung zum Abschluss ist ebenfalls empfehlenswert.
Die Pflege der dritten Backenzähne erfolgt im Rahmen der normalen Mundhygiene. Allerdings benötigen sie besondere Aufmerksamkeit, um beim Putzen „ganz hinten“ nicht vernachlässigt zu werden.

Fazit:

Die dritten Backenzähne fügen sich in vielen Fällen problemlos in den Kiefer ein und vervollständigen das Gebiss. Unter normalen Voraussetzungen sind keine Beschwerden zu erwarten, außer geringe Schmerzen beim Durchbruch. Bei guter Pflege können sie ein Leben lang erhalten bleiben. Kommt es doch einmal zu Zahnschmerzen oder sonstigen Beschwerden, melden Sie sich bitte in Ihrer Zahnarztpraxis.

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5. Oktober 2020
Parodontitis frühzeitig erkennen – 5 Warnsignale

Im Volksmund auch Parodontose genannt, handelt es sich bei einer Parodontitis um die Entzündung des Zahnhalteapparates. Dieser Prozess kann so weit fortschreiten, dass er unbehandelt zu Zahnverlust führt. Außerdem besteht die Gefahr, dass andere Körperregionen wie Herz, Gelenke und Gehirn in Mitleidenschaft gezogen werden. Bestimmte Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus werden ebenfalls mit ihr in Verbindung gebracht.
Da sich die Krankheit im nicht sichtbaren Bereich des Mundes unterhalb des Zahnfleisches abspielt, ist die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung in unserer Zahnarztpraxis sehr wichtig!

Die fünf häufigsten Warnsignale

1. Zahnfleischbluten

Zahnfleischbluten stellt sich meistens aufgrund einer Entzündung des Zahnfleisches ein. Schädliche Bakterien haben sich angesiedelt und greifen das Gewebe an. Schreitet dieser Prozess fort, bilden sich Zahnfleischtaschen, in denen sich die Bakterien ungehemmt vermehren und weiteren Schaden anrichten können. Diese Zahnfleischentzündung geht auf Zahnwurzel und Zahnhalteapparat über, bis hin zum Kieferknochen. Es treten vermehrt Zahnschmerzen auf. Am Ende wird der Zahn locker und fällt aus.

2. Empfindliche Zähne

Da sich das angegriffene Zahnfleisch immer weiter zurückbildet, werden die empfindlichen Zahnhälse freigelegt. Sie reagieren vermehrt auf Temperaturunterschiede, der Patient bekommt Zahnschmerzen.

3. Unangenehmer Mundgeruch

Mundgeruch kann ein Hinweis auf eine gestörte Mundflora sein, das bedeutet, die Besiedelung von guten und schlechten Bakterien im Mundraum ist ins Ungleichgewicht geraten. Bei einer Parodontitis vermehren sich die Bakterien unterhalb des Zahnfleisches, so dass Sie auch mit guter Mundhygiene keine vollständige Beseitigung erreichen. Nur der Zahnarzt kann in so einem Fall wirksam die Zahnfleischtaschen reinigen und den unangenehmen Mundgeruch beseitigen.

4. Zurückgehendes Zahnfleisch

Bakterien nisten sich unterhalb des Zahnfleisches ein, dadurch kommt es zu einer Entzündungsreaktion. Die Schleimhaut wird immer weiter angegriffen, verändert die Farbe von blassrosa zu dunkelrot oder lila und bildet sich im Lauf der Zeit zurück.

5. Lockere Zähne

Aufgrund der zunehmenden Zerstörung des Zahnhalteapparats und des Knochens durch die bakterielle Entzündung verlieren die Zähne ihren Halt. Anfangs wackeln sie nur minimal, im Endstadium der Erkrankung fallen sie aus.

Wichtig:

  • Eine beginnende bis mittelschwere Parodontitis ist allein durch das „Ansehen“ des Zahnfleischs für einen Laien kaum erkennbar. Richtig erkennen kann sie in diesen Stadien nur ein Fachmann, in diesem Fall Ihr Zahnarzt mit Hilfe einer speziellen Sonde, die im Rahmen der Prophylaxe zum Einsatz kommt.
  • Nach einer gründlichen Untersuchung erstellt er einen Papillen-Blutungs-Index (PBI). Mit ihm wird der Schweregrad der Erkrankung ermittelt und in der Patientenakte dokumentiert.

Fazit:

Parodontitis ist eine weitverbreitete Krankheit, die unbehandelt zum Zahnverlust führen kann. Damit es allerdings gar nicht so weit kommt, können Sie einiges zur Vorbeugung tun. Am Anfang bemerkt man nur milde Beschwerden, welche hin und wieder auftreten, was diese Erkrankung so tückisch macht. Ebenso wichtig wie eine gute Mundhygiene, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt. Wir überprüfen bei jeder Kontrolle Ihr gesamtes Zahnfleisch auf Parodontitis. Nur ein Zahnarzt kann eine gesicherte Diagnose erstellen und helfen die Krankheit zu besiegen beziehungsweise den Verlauf zu stoppen. Bemerken Sie eines der fünf häufigsten Warnsignale, vereinbaren Sie bitte umgehend einen Termin in unserer Zahnarztpraxis!

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30. September 2020
How-To: Zahnersatz richtig reinigen

Auch die „dritten Zähne“ brauchen Pflege, ganz gleich, ob es sich um festsitzenden Zahnersatz (Brücke, Krone, Implantat) oder herausnehmbaren (Prothese) handelt. Nach jedem Essen bleiben Speisereste im Mund zurück, die auch an künstlichen Zähnen haften. Werden sie nicht regelmäßig beseitigt, haben Bakterien ein leichtes Spiel. Es kann zu unangenehmem Mundgeruch, Zahnsteinbildung und Entzündungen, bis hin zu Parodontitis kommen. Doch vorbeugen ist nicht schwer. Mit ein paar festen Gewohnheiten im Alltag, gelingt auch mit den „Dritten“ eine gute Zahnpflege.

Wie reinigen Sie Ihre künstlichen Zähne?

Festsitzenden Zahnersatz

In Form von Kronen, Brücken oder Implantaten reinigen Sie im Rahmen Ihrer gewohnten Zahnreinigung, es ist kein Extraaufwand notwendig. Putzen Sie 2 – 3 Mal täglich für 2-3 Minuten Ihre Zähne nach der Fones-Regel: Beißen Sie Ober- und Unterkiefer aufeinander und beginnen im Seitenzahnbereich die Zähne in kreisenden Bewegungen in Richtung Frontzähne zu putzen, auf der gegenüberliegenden Kieferseite verfahren Sie ebenso. Anschließend öffnen Sie den Mund und putzen mit kleineren kreisenden Bewegungen die Innenseiten der Zähne, wieder von hinten nach vorne. Zum Schluss putzen Sie die Kauflächen ebenfalls mit kleinen kreisenden Bewegungen. Die Zahnzwischenräume reinigen Sie mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen, so dass auch hier keine schädlichen Beläge entstehen. Besonderes Augenmerk sollten Sie auf die Ränder von festsitzendem Zahnersatz legen, es ist wichtig, dass sich hier keine Bakterien anlagern. Den gut schließenden Kronenabschluss prüft der Zahnarzt bei jeder Kontrolluntersuchung in der Zahnarztpraxis.

Herausnehmbaren Zahnersatz

Auch Total- oder Teilprothese genannt, reinigen Sie zwei Mal täglich gründlich mit einer weichen Zahnbürste oder einer speziellen Prothesenbürste unter fließendem Wasser. Alle Oberflächen werden abgebürstet, so dass sich nirgendwo Belag festsetzen kann. Zahnpasta sollten Sie nicht verwenden, die darin enthaltenen feinen Schmirgelpartikel rauen die Oberflächen des Kunststoffes auf, was wiederum Ablagerungen begünstigt. Es kommt besonders bei der Pflege der künstlichen Zähne immer mal wieder zu Sprüngen oder Absplitterungen am Prothesenkunststoff, wenn er herunterfällt. Damit das nicht passieren kann, lassen Sie zum Schutz etwas Wasser ins Waschbecken laufen oder kleiden es mit einem Handtuch aus. Gleitet Ihnen das Ersatzstück doch einmal aus der Hand, so landet es weicher. Zur bakterienabtötenden Reinigung, der Desinfektion, können Sie entweder die Prothese mit einem in Alkohol getränkten Wattestäbchen reinigen oder in Chlorhexidinlösung einlegen. Chlorhexidin bekommen Sie in der Apotheke, zusammen mit Tipps zur richtigen Anwendung.

Spezielle Reinigungstabletten können die mechanische Zahnreinigung nicht ersetzen, sie sind jedoch zur Ergänzung empfehlenswert. Wird der Ersatz beispielsweise über Nacht aus dem Mund genommen, so können Sie ihn in ein Reinigungsbad geben und anschließend gründlich abspülen. Achten Sie bitte auf die empfohlene Einwirkzeit und überschreiten Sie sie nicht. Der Prothesenkunststoff könnte ausbleichen oder sonstigen Schaden nehmen.

Fazit:

Festsitzende „Dritte“ erfordern keine besonderen Pflegemaßnahmen, die Reinigung läuft im Rahmen der gewohnten Mundhygiene mit. Bei herausnehmbarem Zahnersatz müssen Sie allerdings einiges beachten, wie der Verzicht auf scheuernde Reinigungsmittel, oder die Bruchgefahr. Empfehlenswert ist auch für die „dritten Zähne“ die regelmäßige Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt. Er kontrolliert unter anderem den Sitz der Prothese sowie die Abschlussränder von Kronen. Verfärbungen oder Aufrauungen können in der Zahnarztpraxis beseitigt und poliert werden.

Wir sind für Sie da

Haben Sie Fragen zur Reinigung der „dritten“ Zähne oder allgemein zum Thema Zahnpflege? Gerne beantworten wir diese in der Praxis Dr. Biedermann. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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18. September 2020
Karies – die häufigste Zahnerkrankung

Karies ist die häufigste Zahnerkrankung. Das Wort kommt aus dem Lateinischen von „Caries“ und bedeutet „Fäulnis“ oder „Morschheit“. Mikroorganismen aus dem Zahnbelag greifen den Zahnschmelz an. Das zerstört die harte Zahnsubstanz zunehmend – bis zum Zahnnerv. Soweit muss es nicht kommen. Sorgfältige Mundhygiene, ausgewogene Ernährung und der regelmäßige Besuch in unserer Zahnarztpraxis sind die besten Garanten für gesunde Zähne!

Wie entsteht Karies?

Im Zahnbelag leben verschiedenste Mikroorganismen. Einige davon ernähren sich von Zucker und scheiden Säuren aus. Sie entziehen dem Zahnschmelz Mineralien, machen ihn weich und anfällig.

Das Kariesrisiko steigt, wenn diese Faktoren zusammenwirken:

  • Vorhandensein von Plaque (Zahnbelag) – dieser enthält die kariogenen (kariesauslösenden) Bakterien
  • häufige Zufuhr von Kohlenhydraten (besonders in Zucker enthalten)
  • schlechte Mundhygiene

Ebenfalls einen Einfluss auf das Kariesrisiko haben:

  • die Zusammensetzung des Speichels
  • die genetische Veranlagung („Kariesneigung“)
  • Zahnstellung
  • Schlechte Ernährung
  • Voranschreitende Zeit und Abnutzung
  • Bruxismus (Pressen oder Zähneknirschen)

Welche Symptome können auf Zahnfäule hinweisen?

Kreideweiße oder bräunliche Flecken sind immer ein Warnzeichen. In engen Zahnzwischenräumen sind dunkle Schatten verdächtig. Ist der Fäulnisprozess bereits fortgeschritten, erkennt man mit bloßem Auge die sogenannten „Löcher“ im Zahn. Die Schmerzempfindlichkeit steigt mit der Zeit, der geschädigte Zahn reagiert auf Süßes, Kaltes und Heißes. Auch pochende Schmerzen beim Kauen sind möglich, wenn die Karies schon sehr groß ist. Spätestens wenn die Zahnerkrankung den Nerv erreicht hat, kommt es zu massiven Schmerzen, die eine sofortige zahnärztliche Behandlung erfordern.

Vereinzelt hört man noch: „Wenn ich keine Schmerzen habe ist alles in Ordnung“ – dies ist aber ein Trugschluss, denn wenn es anfängt zu schmerzen ist die Karies meist schon durch den schützenden Schmelz durchgedrungen und hat das Zahnbein erreicht. Daher ist die regelmäßige Kontrolle – zumeist halbjährlich – die beste Prophylaxe vor Karies. So kann sie bereits im kleinen Stadium entfernt werden, noch bevor Schmerzen entstehen.

Kariesprophylaxe

1. Die wichtigste Maßnahme ist die regelmäßige Zahnpflege

Drei Mal am Tag für drei Minuten lautet die Faustregel. Die richtige Putztechnik spielt dabei eine große Rolle. Ein- bis zweimal jährlich ist eine professionelle Zahnreinigung sehr zu empfehlen. Fluoridhaltige Zahnpasta remineralisiert und schützt Ihre Zähne. Bei Fluoridmangel kann es notwendig sein, zusätzlich ein hochdosiertes Fluoridgel zu verwenden.

2. Gesunde Ernährung

Zucker ist die Hauptnahrung der kariesauslösenden Bakterien. Entziehen wir ihnen die Lebensgrundlage, stoppen wir die Krankheitsprozesse. Das heißt jedoch nicht, dass auf Zucker generell verzichtet werden muss. Vielmehr kommt es darauf an wieviel und wann er konsumiert wird. Wer einmal am Tag Schokolade isst und sich anschließend die Zähne putzt, hat ein geringeres Kariesrisiko als jemand, der über den ganzen Tag verteilt gesüßte Getränke trinkt oder Süßigkeiten nascht. Dadurch erhalten die Bakterien permanent Nahrung und breiten sich ungehindert aus. Das zahnfreundlichste Getränk ist stilles Wasser.

3. Regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt

Löcher entstehen nicht von heute auf morgen. Bevor ein Loch im Zahn sichtbar wird, vergehen im Regelfall (moderate Kariesneigung bei guter Mundhygiene) viele Monate. Wer sein Gebiss regelmäßig untersuchen lässt, kann sicher sein, dass ihm keine schmerzhafte Überraschung in Form von durchlöcherten Zähnen blüht. Der Zahnarzt erkennt Karies im Anfangsstadium und leitet entsprechende Maßnahmen ein.

Behandlung von Karies

Sie richtet sich nach dem Ausmaß der Schädigung. Anfangs lässt sich der kariöse Prozess mittels Fluoridierung zumindest aufhalten, manchmal gelingt eine Remineralisierung. Ist die harte Zahnsubstanz bereits stärker beschädigt, muss der kariöse Herd vollständig entfernt werden. Der entstandene Hohlraum wird mit einer Füllung verschlossen. Falls das Loch bereits zu groß ist, wird der Zahn überkront. Ist die Pulpa, der „Nerv“, entzündet, ist in den meisten Fällen eine Wurzelbehandlung nötig.

Fazit:

Jeder kann eine Menge für seine Zahngesundheit tun. Achten Sie auf eine ausgewogene, zuckerarme Ernährung und auf eine sorgfältige Mundhygiene. Vereinbaren Sie zweimal jährlich einen Kontrolltermin in unserer Zahnarztpraxis. Vorsorge ist besser als Nachsorge!

Übrigens:
Wer täglich einmal mit Zahnseide alle Zahnzwischenräume VOR dem Zähneputzen reinigt und zusätzlich nach dem Zähneputzen eine geeignete Mundspüllösung verwendet, verringert die Kariesentstehung signifikant!

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11. September 2020
Warum die CEREC-Methode nicht nur ein Trend ist

Schöne, gesunde Zähne und ein unbeschwertes Lachen sind für das Wohlbefinden sehr wichtig. Es kann aber auch bei guter Mundhygiene vorkommen, dass Zahnersatz notwendig wird. Wer nach einer zeitsparenden Lösung sucht, ist bei einem Zahnarzt der mit CEREC arbeitet sehr gut aufgehoben. In unserer Zahnarztpraxis beraten wir Sie dazu gerne.

CEREC ist eine computergestützte Methode zur Herstellung von Teilkronen, Kronen, Brücken, Implantat-Kronen, Veneers und unsichtbaren Zahnspangen (Alignern). Sie wurde 1980 an der Universität Zürich ins Leben gerufen und bis heute kontinuierlich weiterentwickelt.

Das Verfahren funktioniert unkompliziert und schnell: Ein Scanner überträgt die Daten über eine Oralkamera direkt aus dem Mund an einen Computer. Dort werden sie in 3-D bearbeitet. Aktuellste CAD/CAM-Software berechnet anschließend den passgenauen Zahnersatz. Es ist kein Abdruck nötig! Wie genau die Behandlung Schritt für Schritt abläuft, können Sie hier nachlesen. In nur einer Sitzung erhalten Sie Ihren perfekt sitzenden, ästhetischen Zahnersatz aus hochwertiger Keramik.

Wie bedeutend ist die Einführung digitaler Technologien in der Zahnmedizin?

Die Digitalisierung der Zahnmedizin schreitet rasant voran. Was noch vor wenigen Jahren als Zukunftsmusik galt, ist heute Wirklichkeit: Abformungen im Mund werden digital gemacht, die Daten auf die entsprechenden Programme geladen und individuell am Computer in 3-D weiterverarbeitet. Am Ende entsteht mithilfe einer computergesteuerten Schleifmaschine passgenauer Zahnersatz. Der Trend in der modernen Zahnheilkunde geht seit längerem eindeutig in Richtung vollkeramischen, metallfreien Zahnersatzes.

Warum CEREC?

Das computerbasierte Verfahren ist sowohl für den Patienten als auch für den Zahnarzt vorteilhaft. Dem Patienten bleibt die als oft sehr lästig empfundene Abformung der Zähne mit Abdruckmaterial erspart. Er kann beispielsweise seine Krone in nur einer Sitzung erhalten. Auch das Tragen eines Provisoriums entfällt. Das Ergebnis sind ästhetisch ansprechende Lösungen aus Keramik die sich hervorragend farblich und funktionell ins Gebiss einfügen. Der Zahnarzt profitiert von diesem Multitalent, weil es gleich drei Kerngebiete der Zahnmedizin abdeckt: Restauration, Implantologie und Kieferorthopädie. Die verbesserten Arbeitsabläufe optimieren den Praxisalltag und sorgen für eine schnelle und optimale Versorgung.

Wie präzise ist die CEREC-Methode?

Das moderne CEREC-Verfahren liefert perfekt passgenaue Ergebnisse. Optimal ergänzen sich beispielsweise der Scanner „Primescan“ zur Abformung, die neuste CAD/CAM-Software zur Bearbeitung der Daten, sowie die neuste Schleifmaschine „Primemill“, die den Zahnersatz aus hochwertiger Keramik präzise in Rekordzeit herstellt. Mit dieser High-Tech-Ausstattung gewährleisten wir Präzision, Ästhetik und Haltbarkeit Ihres Zahnersatzes. Diesen können Sie bei uns erhalten.

Fazit:

Für Patienten die gerne weniger Zeit beim Zahnarzt verbringen, aber dennoch Wert auf hohe Passgenauigkeit und Ästhetik legen, ist die CEREC-Methode ideal. In nur einer Sitzung erhalten Sie Ihr Inlay, Ihre Teilkrone oder Ihre Krone. Weder ein Abdruck aus Silikon ist erforderlich noch das Tragen eines Provisoriums. Seit 40 Jahren begeistert das CEREC-Verfahren Zahnärzte und Patienten gleichermaßen. Lange Erfahrung statt kurzem Hype!
Bei uns in bewährter Dr. Biedermann – Qualität.

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23. Juli 2020
Ist Bleaching schädlich für die Zähne? Wir klären auf!

Schöne Zähne sorgen zwar für ein strahlendes Lächeln, jedoch sind die wenigsten Menschen mit weißen Zähnen gesegnet. Meistens sind sie von Natur aus etwas dunkler, wobei der häufige Genuss von Kaffee, schwarzem Tee, Rotwein und Nikotin zusätzlich zu Zahnverfärbungen beiträgt. Wer sie mit speziellen Zahncremes wieder loswerden möchte, hat meist nur mäßigen Erfolg. Hier kann nur ein professionelles Bleaching beim Zahnarzt helfen.

Was ist Bleaching?

Als Bleaching wird eine kosmetische Zahnaufhellung bezeichnet, um die Zähne weißer zu machen. Die Aufhellung wird entweder aus kosmetischen Gründen durchgeführt, kann aber auch bei Schmelzdefekten Anwendung finden.

Kann ich die Zahnaufhellung auch ohne Zahnarzt durchführen?

Da es heute viele frei verkäufliche Produkte gibt, hellen viele Menschen ihre Zähne zu Hause auf. Einige Bleaching-Systeme sind direkt im Internet ohne Beratung zu bestellen. Diese können bei unsachgemäßer Anwendung, zum Beispiel bei nicht zertifizierten Produkten, zu Schäden an Zähnen und Zahnfleisch führen. Wir empfehlen daher, zuerst eine Beratung durchführen zu lassen und spezielle zertifizierte Produkte zum Home-Bleaching zu verwenden. Eine Nachkontrolle ist hier ebenfalls sinnvoll, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.

Welche Bleaching-Methoden gibt es?

In unserer Zahnarztpraxis stehen Ihnen grundsätzlich zwei Möglichkeiten der Zahnaufhellung zur Verfügung. Einerseits können Sie Ihre Zähne durch ein Home-Bleaching aufhellen lassen. Bei dieser Methode fertigen wir individuelle Kunststoffschienen an. Diese Schienen befüllen Sie zu Hause mit einem speziellen Bleaching-Gel und setzen die Schienen entweder tagsüber oder über Nacht im Ober- oder Unterkiefer ein. Hier können allerdings mehrere Behandlungen notwendig sein, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Helle Zähne sind keine Selbstverständlichkeit. Deshalb bieten wir in unserer Praxis noch eine weitere Behandlung an, um Ihre Zähne in einer Sitzung deutlich sichtbar (mehrere Nuancen) aufzuhellen. Diese Methode wird auch als In-Office-Bleaching (Power-Bleaching) bezeichnet. Aufgrund der höheren Dosierung des Bleaching-Gels, kann es hier wesentlich schneller zum gewünschten Ergebnis kommen. Mittels eines speziellen UV-Lichts dringen Wirkstoffe tiefer in den Zahn und eine kürzere Zeitspanne zur Vermeidung von Überempfindlichkeiten kann ausgewählt werden.

Was passiert bei der Aufhellung?

Bei beiden Methoden kommt Wasserstoffperoxid zum Einsatz – ein Bleichmittel, das in unterschiedlichen Konzentrationen erhältlich ist. Beim Home Bleaching wird ein niedrig dosiertes Bleaching-Gel verwendet, weshalb Sie die Behandlung mitunter häufiger durchführen müssen. Diese Methode hat allerdings den Vorteil, dass Sie die Aufhellung bequem zu Hause durchführen und sich den mehrfachen Zahnarztbesuch sparen können. Für ein schnelleres Ergebnis empfiehlt es sich das Power-Bleaching in der Zahnarztpraxis durchzuführen. Hier können wir ein wesentlich höher dosiertes Gel auftragen, das oft schon in einer einzigen Sitzung zu einem gewünschten Ergebnis führt.

Mitunter kann vor der Aufhellung eine professionelle Zahnreinigung notwendig sein, um die Zähne restlos von Plaque und Zahnstein zu befreien. Auch müssen die Zähne frei von Karies sein.

Eignet sich die Bleaching-Methode auch für empfindliche Zähne?

Wer unter empfindlichen Zähnen leidet, kann sich die Zähne problemlos aufhellen lassen. Allerdings kann nach hier nach dem Bleaching die Anwendung eines speziellen Gels zur Remineralisation und gegen die anfängliche Empfindlichkeit notwendig sein. Der Speichel tut sein Übriges und remineralisiert die Zähne nach dem Aufhellen. In unserer Zahnarztpraxis verwenden wir ausschließlich Qualitätsprodukte, die dem Zahnschmelz nicht schaden. Produkte aus der Drogerie können hingegen zu empfindlichen Zähnen beitragen.

Können Füllungen, Kronen und Brücken aufgehellt werden?

Mit der Bleaching-Methode lassen sich ausschließlich natürliche Zähne aufhellen. Füllungen, Brücken und Kronen bleiben nach der Aufhellung leider unverändert. Hier kann es notwendig sein, den Zahnersatz auszutauschen, um ein optimales Ergebnis – vor allem im sichtbaren Bereich – zu erzielen.

Wie lange hält das Ergebnis nach der Aufhellung an?

Das Ergebnis hält zwar nicht ewig, jedoch können Sie sich viele Monate über schöne weiße Zähne freuen. Die Behandlung muss in der Regel nach etwa zwei Jahren wiederholt werden, wobei die Dauer des Ergebnisses von vielen Faktoren abhängt. Neben der Mundhygiene ist für die Dauer des Ergebnisses auch das Essverhalten entscheidend.

Fazit

Bleaching-Methoden sind eine gute Möglichkeit, um die Zähne aufzuhellen. Allerdings sollten Sie die Aufhellung nicht so häufig und nur in einer Zahnarztpraxis durchführen lassen, da sie sonst zu empfindlichen Zähnen führen kann.

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