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Zahnkrone Zahnersatz Zahnaufbau

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9. Februar 2021
Zahnkrone: 5 Dinge, die Sie noch nicht wissen (aber sollten)

Zu festem – also nicht herausnehmbarem – Zahnersatz, gehört auch die Zahnkrone. Sie zählt zu den am häufigsten durchgeführten zahnärztlichen Behandlungen. Mittels der Krone baut man einen beschädigten Zahn in seinem ursprünglichen Aussehen wieder auf und stellt ihn in seiner Funktion wieder her. Der Zahn bleibt mitsamt der Wurzel erhalten. Eine Krone kann beispielsweise nach einem Zahnunfall, einer fortgeschrittenen Karieserkrankung sowie aus optischen oder funktionellen Gründen notwendig sein.

Es gibt verschiedene Arten von Kronen, die auf unterschiedliche Weise und aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden. Eine der angenehmsten Methoden ist die CEREC-Methode. Der Patient erhält in nur einer Sitzung seine individuelle, zahnfarbige (Teil-)Krone aus zirkonoxydverstärkter Keramik. Qualitativ hochwertig, ästhetisch dank individueller Bemalung und Glasur in unserem Speedfire-Ofen. In unserer Zahnarztpraxis arbeiten wir aus voller Überzeugung mit dem CEREC-System.

In diesem Artikel halten wir für Sie fünf wissenswerte Fakten rund um die Zahnkrone bereit.

1. Die verschiedenen Typen von Zahnkronen

Je nach Art und Größe des Zahndefektes gibt es unterschiedliche Kronenarten. Man unterscheidet zwischen Teil- und Vollkronen, je nachdem wie groß der Anteil des Zahnhartsubstanzverlustes ist. Ebenfalls werden die Zahnkronen aufgrund ihrer Funktion unterschieden. Einerseits können sie als Ersatzkronen für beschädigte Zahnsubstanz dienen, andererseits als Schutzkronen, zum Beispiel bei Bruxismus, oder als Verankerungskronen für eine Brücke. In dem Fall werden zwei Zähne als Brückenpfeiler beschliffen und überkront, zwischen Ihnen wird ein Brückenglied eingesetzt das den fehlenden Zahn ersetzt.

Es gibt unterschiedliche Kronentypen, die außer der CEREC-Krone laborseitig hergestellt werden. Diese sind:

1. Vollkeramikkronen: Das Gerüst besteht entweder aus einer monolithischen Zirkonoxyd-Schicht, die es von der Festigkeit her mit Metall aufnehmen kann. Darüber wird die Keramik in Handarbeit geschichtet, so dass das Ergebnis möglichst ästhetisch ist. Eine Keramikkrone oder Teilkrone ist momentan der Goldstandard, da dieser Typ Krone am verträglichsten ist.

2. Verblendmetallkeramik-Kronen: Hier besteht das Gerüst aus einer sehr harten Chrom-Kobalt-Molybdän Legierung oder einer dentalen Goldlegierung. Über diese Legierung wird Keramik aufgetragen und gebrannt. Ästhetisch im Kronenbereich ebenso schön wie die Vollkeramikkrone wird diese Variante heute nicht mehr bevorzugt, da bei einem Zahnfleischrückgang der Metallrand als dunkler Randbereich sichtbar wird. Mehrere Studien besagen, dass im Bereich dieses Metallrands die Schleimhaut häufig dauerhaft gereizt ist.

3. Nichtedelmetallkronen mit oder ohne Verblendung: Diese Variante stellt die preiswerteste Lösung dar. Allerdings ist der Tragekomfort durch den Aufbiss direkt auf das Metall und die Ästhetik nicht ansprechend. Ebenfalls kann eine gereizte Schleimhaut mit hoher Wahrscheinlichkeit entstehen.

2. Es gibt mehrere Befestigungsmöglichkeiten

Kronen müssen am vorbereiteten Zahnstumpf dauerhaft befestigt werden. Dies kann entweder durch Zementieren oder Kleben geschehen. Welche Befestigungsart Ihr Zahnarzt wählt, kommt auf das verwendete Material der Krone an.

3. Die erwartete Lebensdauer von Zahnkronen

Bei unserem Zahnersatz erhalten Sie Qualität aus Meisterhand. Sollte eine Krone innerhalb unserer Gewährleistung aufgrund eines Materialfehlers defekt werden, ersetzen wir Ihnen diese ohne weitere Kosten. Da sich Zähne und Zahnkronen im Laufe eines Lebens vielen Belastungen ausgesetzt sind, nutzen sich diese auch mit der Zeit ab. Die Haltbarkeit einer Krone hängt von dem individuellen Kariesrisiko, der Tendenz zu Bruxismus (Knirschen oder Pressen), der Zahnstellung und der Härte des Zahnes ab. Die Qualität der Arbeit sowie die Pflege durch den Patienten sind ebenfalls wichtig. In der Regel hält eine Zahnkrone 15-20 Jahre, manchmal aber auch erheblich länger.

4. Die optimale Pflege Ihrer Krone

Der Kronenrand ist eine optimale Stelle für Bakterien, um sich festzusetzen. So kann sich dort schnell Karies bilden. Um das zu verhindern, empfehlen wir den Gebrauch einer elektrischen Zahnbürste und im Anschluss die sorgfältige Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide. Die regelmäßige Kontrolle bei uns in der Zahnarztpraxis gewährleistet, dass wir kariöse Stellen frühzeitig entdecken und behandeln.

5. Wieviel übernimmt die Krankenkasse für Zahnkronen?

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt nur ein Teil der Kosten. Der Eigenanteil liegt in etwa zwischen 300€ und 1.000€ pro Zahnkrone, je nach gewünschter Ausführung. Mit einer Zahnzusatzversicherung können Sie hohe Behandlungskosten vermeiden.

Fazit:

Kronen sind eine beliebte Therapiemethode, um beschädigte Zähne in Aussehen und Funktion wiederherzustellen. Unter guten Voraussetzungen und mit der richtigen Pflege, können sie bis zu 20 Jahre lang im Mund verbleiben. Die regelmäßige Kontrolle in unserer Zahnarztpraxis ist wichtig, um Karies am Kronenrand frühzeitig zu erkennen. Sollte für Sie eine Krone infrage kommen, so klären wir mit Ihnen gemeinsam, welcher Kronentyp für Sie in Frage kommt. Wir können Ihnen das gesamte Spektrum der Kronentechnik anbieten, inklusive der CEREC-Methode in einer Sitzung.

Wir sind für Sie da

Haben Sie Fragen zum Thema Zahnkrone? Gerne beantworten wir diese in der Praxis Dr. Biedermann. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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